(Projektbesuch)
Der Interkulturelle Stadtteilgarten in Rosenheim ist auf einer Fläche, die die Stadt einer Brauerie abgekauft hat. Den Garten gibt es seit 2007. Die allermeisten Gärtner*innen sind alt (70plus), ein 18-jähriger Gärtner ist dabei. Der Garten ist rolli-gerecht, es gibt sogar eine Toilette, die auch Menschen, die im Rollstuhl sitzen, nutzen können. Es sind 18 Familien, die hier dabei sind (auch im Verein), doch die wenigsten gärtnern noch. Deshalb gibt es recht wenige Beete. Die Mitglieder nutzen den Garten gerne, um hier im Grünen zu sitzen, zum Kaffeetrinken und zum Grillen. Alle zwei Wochen gibt es „Gemeinschaftsgrillen“.
Der Mitgründer des Gartens ist auf der Suche nach einer Person oder mehreren Personen, die die Orga-Arbeiten übernehmen würden, doch noch gibt es hier keine Lösung. Sie hatten durch Corona mehr Zulauf, doch – wenn ich das richtig verstanden habe – ist da niemand neu in den Verein eingetreten. Er macht Werbung durch Flyer, Zeitungsartikeln, Mund-Zu-Mund.
Sie vermieten den Garten oft für Feste aus der Nachbarschaft (20 Euro/Tag), so wollen sie den Garten mehr Leuten zur Verfügung stellen als nur ihrer Gruppe. Dieses Jahr war der Garten schon 11 mal vermietet. Das gefällt nicht allen Gärtner*innen.