(Antrag/Antworten)
Erdumdrehung e.V. macht umweltpädagogische Angebote für Kinder, Jugendliche, Schulen. Es gibt einen Schulgemeinschaftsgarteb u.ä. Es gibt aber auch einen Nachbarschaftsgarten
Wem gehört das Grundstück, was war vorher auf diesem Grundstück, ist die Nutzung
befristet, müssen Sie Pacht zahlen und wenn ja, wie viel?
• Das Grundstück gehört Andreas und Franziska Huhn (Aus dem Vereinsvorstand von
Erdumdrehung e.V.)
• Das Grundstück wurde bis 2020 von Schafen und Pferden beweidet und war an einen
biologisch wirtschaftenden Landwirt aus dem Dorf verpachtet. Es ist nicht bekannt,
dass in den letzten 10 Jahren Kunstdünger oder Pestizide auf der Fläche ausgebracht
wurden.
• Das Grundstück ist zunächst für 15 Jahre gepachtet. Es wird eine Pacht in Höhe von
250 € pro Jahr gezahlt.
Wie kommunizieren Sie die Möglichkeit des Mitgärtners und wie viele Menschen können
Parzellen bewirtschaften?
• Parallel zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens von Erdumdrehung e.V. sind wir
dabei das Gartennetzwerkes Göttinger Land zu entwickeln.
• Die Planungen und Absprachen dazu erfolgen seit fast einem Jahr. Es sind bereits 20
Gärten mit dabei und es gibt im Landkreis noch weitere. Die Homepage dazu ist in
etwa 4 Wochen online.
• Auf der Homepage gibt es eine Gartenbörse, die Gärtner*innen und Gärten
vermittelt.
• Ebenso erfolgt die Bekanntgabe durch die Kontakte des Vereins Erdumdrehung e.V.
• Für die Erstellung der Homepage und für die Bekanntgabe durch Printmedien stehen
für das Gartennetzwerk Göttinger Land bereits Gelder zur Verfügung.
• Es können in dem Garten von Erdumdrehung e.V. etwa 20-25 Erwachsene Personen
intensiv Gärtnern und Ernten. Dazu sind Kinder in dem Garten sehr willkommen.
Wie groß ist die Gruppe, die die Parzellen nutzt? Wie viele Parzellen gibt es und wie viele
davon werden gemeinschaftlich genutzt?
• Bisher sind neben den Bildungsgruppen 5 feste Familien (10 Erwachsene) die den
Garten mit bewirtschaften.
• Es gib bisher 3 Parzellen mit 50 m² / 90 m² und 300 m² Dazu kommt die
Streuobstwiese, die Schaf und Hühnerweide.
• Die 90 m² werden von drei Familien unter Eigenregie genutzt.
• Die Bildungsgruppen arbeiten nur auf dem „großen Acker“ die Pflege übernehmen
die „privaten Nutzer“, da die Ernte großteils in die Sommerferien fällt, in denen
keine Kindergruppen kommen, so haben alle etwas von dem großen Gemüseacker.
• Es gibt noch weitere Fläche von 270 m² die für den Gemüseanbau geeignet ist und
nutzbar gemacht werden kann. Je nach bedarf auch für individuelle Parzellen. Zahlen die Gärtner*innen einen Beitrag für ihre Parzelle?
• Nein
Wie kommunizieren diese Gärtner*innen untereinander und wie sind Sie in die
Weiterentwicklung des Projekts eingebunden?
• Das Projekt steht am Anfang seiner Entwicklung, bislang erfolgt die Kommunikation
und die Weiterentwicklung des Projektes persönlich bei der Arbeit. Die Koordination
und Absprachen übernimmt Franziska Huhn
Wie sind die Parzellen organisiert? Können die Gärtner*innen diese dauerhaft nutzen oder
ist das jeweils für eine Saison?
• Die Parzellen stehen zur dauerhaften Nutzung zur Verfügung
Wo sind die Gartengeräte für die Gartengruppe bisher untergebracht?
• Der Gemeinschaftsgarten grenzt an das Wirtschaftsgebäude der Familie Huhn
• Dort werden bislang die Gartengeräte gelagert und es ist dort ein Wasseranschluss
vorhanden
Woher kommt das Wasser?
• Neben dem Leitungswasser ist auf dem Grundstück ein Brunnen sowie der Zugang
zu einem Bach. (Auf die Angaben der Gemeinde zur Oberflächenwasserentnahme
wird geachtet.)
Sind die Gruppen, die regelmäßig aktiv sind, die angegebenen Kinder-, Schul- und
Jugendgruppen?
• Nein, auch die „freiwilligen“ Gärtner*innen
• Es gibt noch keinen festen Termin für offene Gartennachmittage zum Gärtnern, sie
sind aber in Planung
Wie beteiligen sich die Träger dieser Gruppen an den Kosten des Gartens?
• Die Schulklassen und Kitas zahlen für die Nutzung des Gartens. Davon wird sowohl
ein Honorar an den Teamer sowie eine Nutzungspauschale für den Garten gezahlt.
Die geplanten Einnahmen stehen für die Weiterentwicklung des Gartens zur
Verfügung.
Was genau meinen Sie mit Gartenprogramm?
• Das Gartenprogramm betrifft die Bildungseinrichtungen. Diese kommen mit drei fest
gelegten Terminen in den Garten und sähen, jäten, ernten und Kochen ihre Ernte am
Lagerfeuer.
Wie wird das „Toilettenproblem“ derzeit gelöst? Was passiert mit den Hinterlassenschaften,
wenn es eine Komposttoilette gibt und wer kümmert sich darum?
• Die Toilettennutzung erfolgt bislang im privaten Wohnhaus
• Der Ausbau einer „öffentlichen“ Toilette ist in Vorbereitung• Die Pflege der Kompossttoilette übernimmt Andreas Huhn
• Die Kompostierung der Hinterlassenschaften erfolgt auf dem Gelände.
• Die Verteilung des Kompostes erfolgt nicht auf den Anbauflächen.
Wer und wie viele würden wann die Toiletten, den Werkzeugschuppe, den Unterstand bauen
und wie beteiligen sich die Gärtner*innen des Parzellenteils daran? Bitte fächern Sie die
Kosten für die Materialien noch ein wenig auf
• Der Bau der Kompossttoillette erfolgt als „Workshop mit den Parzellennutzern, dazu
sind auch Interessierte für das Thema eingeladen. Im Rahmen des Gartenerzwerkes
Göttinger Land sind mehrere Workshops zum Thema Komposstoillette und deren
„Hinterlassenschaften“ mit einem Fachreferent geplant, da das Thema viele Gärten
betrifft und es viele offene Fragen dazu gibt.
• Der Bau der Hauptkonstruktion des Unterstands und des Geräteschuppens erfolgt
durch die erwachsenen Gartennutzer*innen. Das Gestalten und und „Bretter
annageln“ erfolgt durch die Kinder. Sowohl die der Familien als auch der
Bildungsgruppen.
Ist der „Große Gemüseacker der Teil, auf dem die Gruppen tätig sind ?
• Die Gruppen sind nur auf dem großen Gemüseacker tätig. Die Pflege benötigt aber
auch außerhalb der Gruppen Unterstützung und erfolgt gemeinschaftlich. Die Ernte
v. a. in den Sommerferien wird aufgeteilt.
Für wen beantragen Sie das Saatgut und die Jungpflanzen?
• Da die Bewirtschaftung gemeinschaftlich erfolgt sind das Saatgut und die
Jungpflanzen auch für die Nutzung der Bildungsgruppen vorgesehen. Ich verstehe,
wenn das kritisch gesehen wird, eine Trennung ist da nur schwer möglich. Der
Posten kann sonst gerne aus der Förderung entnommen werden.