(Antworten9
1) Das Grundstück gehört Frank und Ralf Hallerberg. Die Möglichkeit der öffentlichen Nutzung als gemeinnütziger Verein war durch einen Familienkontakt der Gründungsmitglieder gekommen. Wir zahlen eine Jahrespacht von 750€ für den Hektar. Ich habe den Pachtvertrag einmal angehangen.
2) Wir sind bisher ca. 30 aktive Menschen, vorwiegend aus Hamburg. Wir haben erst seit Januar Zugang zum Gelände, da es vorher verpachet war und konnten bei dem Wetter vor Ort noch nicht richtig starten, außer das Gelände Interessierten zu zeigen. Bei Instagram haben wir bereits 100 Interessierte. Am 26. März gibt es einen ersten Workshop, in dem autarke Arbeitsgruppen gebildet werden. Bevor wir die Nachbarschaft einladen, wollen wir eine Infrastruktur mit Kompost-Toilette, Wasser (Wasserpumpe derzeit kaputt) und einem Geräte-Lager zum Ausleihen aufbauen.
Koordiniertes Gemeinschaftsgärtnern wird erst dann möglich sein.
3) Barrierefreie Hochbeete sollen auch mit dem Rollstuhl genutzt werden können, indem es auf beiden Seiten eine Einkerbung gibt, um dann mit den Händen auch im Sitzen das Hochbeet bearbeiten zu können. 2 Vereinsmitglieder arbeiten in der Assistenz von Menschen mit Behinderung und haben dort bereits Interessierte gefunden, die gerne mitwirken wollen. Ein Student im Rollstuhl möchte sein Pflichtpraktikum bei uns absolvieren und ein weiterer Hobbygärtner, der durch einen Unfall nur noch seine Hände bewegen kann, möchte bei der Gestaltung der Hochbeete mitwirken. Josi arbeitet in der Altenpflege und macht eine Weiterbildung als Gartenthearpeutin. Hier möchten wir jedoch erst einladen, wenn Infrastruktur und Betreuung vor Ort gegeben ist. Wirklich bauen werden wir sie dann mit Anleitung von Sebastian Asiedu und bauerfahrenen Vereinsmitgliedern bzw. Interessierten. Die Workshops und Anmeldemöglichkeiten sollen über unsere Website und Instagram angekündigt werden.
4) Leider hat der Sturm viele Bäume aus dem Boden gerissen, die sich gegenseitig gehalten haben. Andere hängen zum Teil noch schief in der Luft und sind gefährlich für das Gelände. Gesunde Bäume lassen wir natürlich stehen.
5) Wir planen erstmal Gemüse in Hochbeeten anzubauen für dieses Jahr, dann wollen wir das Gelände langsam erschließen und schauen, was der Boden alles hergibt. Einen richtigen Wald gibt es nicht, nur einige sehr hohe Tannen im hinteren Bereich.
6) Ein großes (Holz)- Schild und eine Infotafel werden gerade von Tatjana Zchei erstellt, die freie Kunst an der HFBK studiert. Das Schild wird am Eingangstor zum Fußweg sichtbar sein. Lanfristig könnte man mehrere Hinweisschilder auch am Anfang der Straße aufstellen, dazu müssen wir aber erst Rücksprache halten.
Es gibt einen Mitgliedsantrag mit mindestens 8€ Mitgliedsbeitrag im Monat. Damit tragen wir nur unsere Fixkosten des Gartens. Wer das nicht zahlen kann, darf trotzdem mitgärtnern. Eine Vereinsmitgliedschaft ist keine Pflicht zum Mitmachen, aber ermöglicht es auch eigene Projekte vor Ort umzusetzen und die Vereinsarbeit aktiv mitzugestalten. Wir brauchen
30 Mitglieder um die Fixkosten tragen zu können.