Heidelberg: neuer GG entsteht

(Antrag und Antworten)

Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
Aufenthalt und Verweilen einladen. 

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Gemeinschaftsgarten Bergheim West  
Aufbau eines urbanen Gartens zur generationen- und herkunftsübergreifenden
Begegnung der Menschen im Quartier
 
Kontakt und Ansprechpartner*innen:
Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, Bergheimer Straße 152. 69115 Heidelberg
kontakt@hd-bergheim.de / T 06221 7282182
Antonia Bugla und Franziska Ritter
 
Die Fläche
Auf dem ehemaligen Kleingartenareal des Großen Ochsenskopfs, einer Freifläche, zwischen
Bahngleisen, Bundesstraße und angrenzend an das Stadtviertel Bergheim West in Heidel-
berg soll ein urbaner Gemeinschaftsgarten entstehen. Im Rahmen eines Bürgerentscheids
wurde die Bebauung des Großen Ochsenkopfs verhindert. Die Stadt Heidelberg hat dem
Nachbarschaftsbüro Westliches Bergheim, getragen von Kulturfenster e.V. und Verein zur
beruflichen Integration und Qualifizierung e.V., die Nutzung der Fläche für einen Gemein-
schaftsgarten angeboten. Bei einer Flächenbegehung mit den Fachämtern der Verwaltung
wurden Teilbereiche des Areals (s. Abbildung 1) identifiziert, die sich umweltverträglich für
den Gemeinschaftsgarten eignen würden, geschützt von Bäumen und Büschen, die zum
Aufenthalt und Verweilen einladen.  
Abbildung 1: Übersicht über Areal
 
Ziel, Inhalt und Maßnahmen
Mit den Bewohner*innen des westlichen Bergheims soll ein Gemeinschaftsgarten auf einem
Teilbereich des Areals entstehen. Wir wollen einen Ort der kulturellen, sozialen und genera-
tionenübergreifenden Vielfalt und des nachbarschaftlichen Miteinanders schaffen, unmittel-
bar in der Lebensumgebung. Dabei greifen wir auf erste gemeinsame Gartenprojekte in den
Hinterhöfen der Wohnumgebung zurück, in denen wir mit den Nachbar*innen bereits ge-
meinschaftlich Gemüse, Kräuter und Blumen pflanzen. Die Erfahrung zeigt: das Gärtnern
bringt Menschen unterschiedlicher Sprache, verschiedenen Alters und Lebenssituation zu-
sammen. Am Beet finden Nachbarschaftsgespräche statt, Begegnungsräume entstehen. Aus diesen Begegnungen haben sich Interessierte für eine Mitwirkung an einem größeren
Gemeinschaftsgarten gefunden. Dieses Engagement gepaart mit der einmaligen Chance
einer Flächennutzung in unmittelbarer Wohnumgebung wollen wir aufgreifen. Sobald die
essentiellen Strukturen geschaffen sind (Fläche geebnet, Grundausstattung der Gartengerä-
te vorhanden, Saat- und Pflanzgut da) können wir mit der Arbeit beginnen. Wir sind bereits
im engen Austausch mit Gemeinschaftsgartenprojekten in anderen Stadtteilen, die uns eine
enge Unterstützung im Aufbau zugesichert haben. Über die Plattform nebenan.de haben wir
ein Netzwerk von Hobby-Gärtner*innen, die uns mit Ablegern ihrer Gärten unterstützen wol-
len.

Wer wird wann was bauen? Wann soll es mit den Bauvorhaben durch die Gruppe losgehen? Wir werden im Januar 2022 mit der Gruppe starten,. Die Restmittel für die „Erstaustattung“ versuchen wir über Solidarbeiträge der Gärtner*innen, Spenden der Nachbar*innen und auch über Kleinbeträge aus dem Nachbarschaftsfonds (siehe Website), hier max. 500 Euro zu erwarten, zu stemmen.

Wie groß ist denn die Gruppe, die im Gemeinschaftsgarten gärtnern möchte? – Aktuell haben wir rund 10 Personen, die am Aufbau des Gartens mitwirken würden. Auch haben wir die Unterstützung von Institutionen im Stadtteil (wie das Seniorenzentrum Bergheim oder der Coworking Space), die über den geplanten Gemeinschaftsgarten informiert sind und bereits Gestaltungsideen eingebracht haben sowie ihre Zielgruppen für eine Mitwirkung am Garten mobilisieren können.

Wie groß ist die Fläche, die zum Gemeinschaftsgarten werden soll? – Die Fläche, die für die Bewirtschaftung zur Verfügung steht und für uns gefräst wird, umfasst ca. 100 qm. Die Fläche ist von Büschen und Bäumen eingesäumt, dadurch geschützt und bietet natürliche Schattenplätze. Neben der zu bewirtschaftenden Fläche stehen also noch ergänzende Bereiche zum Aufhalten, Spielen, Picknicken etc. bereit.

Ist die Fläche schon gefräst, sprich der Gemeinschaftsgarten kann  nun da entstehen? Die Fläche wird aufbereitet, sobald wir den Startschuss geben können, sobald also die Förderzusage der Anstiftung vorliegt und wir richtig loslegen können. Wir stecken sozusagen in den Startlöchern