München: IG Blumenau

(Projektbesuch)
Den Garten unweit des Nachbarshaftstreffs gibt es sieben Jahre. Nachdem länger nach einer Fläche gesucht wurde, bekam die Initiatorin (Leiterin des Treffs) eine pachtfreie Fläche vom Kommunalreferat angeboten. Diese hat eine sehr kurze Kündigungsfrist, doch fühlen sie sich trotzdem sicher, da die Fläche angeblich zu klein für eine Bebauung ist.
Sie haben 37 Beete, die mal von einer Person, mal von einer Familie oder einem Kindergarten genutzt werden. Die Gärtner*innen zahlen einen Jahresbeitrag, um die laufenden Kosten zu decken. Sie haben montatlich ein Plenum, was aber nicht gut besucht ist. Es gibt keine festen Gartentage, jede Person kommt für sich. Bisher gabe es einmal p.a. ein Fest, nun soll es jedes Vierteljahr eins geben.
Für eine Gärtnerin, die inzwischen im Rollstuhl sitzt, haben andere Gärtner*innen ein niedriges Hochbeet gebaut.
Sie haben als Projekt vor, eine Vogelschutzhecke zu verbessern und zu beschildern, eine Art kleinen Lehrpfald dazu im Garten zu errichten.
Die Gartengemeinschaft versteht sich gut. Vandalismus gab es noch nie, ganz selten ist mal was geklaut worden.