(Projektberatung)
Das „alternative Familienzentrum“ Familienbaum in Untergiesing ist eine Freifläche, auf der zwei Jurten, ein Carport, zwei Bauwägen und eine Komosttoilette stehen. Es gibt einen kleinen Spielplatz, viel Wiese und viel Überwucherung. Auf der Fläche waren vorher Schrebergärten, die Fläche hat ein Investor gekauft, der dort eigentlich Studiappartements bauen möchte. Eine Bürgerini darf das Gelände zwischennutzen, Nutzer*innen sind aber die Familien, die die Angebote des Vereins Familienbaum wahrnehmen. Familienbaum hat keinen Kontakt mit dem Besitzer. Sie nehmen aber an, dass sie das Gelände noch länger werden nutzen können, da wegen der geplanten Südtrasse der/für die Bahn dort nicht gebaut werden darf. Die Südtrasse ist aber derzeit wohl nicht aktuell in Planung. Die Kneipe „Gans woanders“, die in unmittelbarer Nähe ist, hat einen Zwischennutzungsvertrag für fünf Jahre bekommen.
Es gab schon Hochbeete auf der Fläche, die aber nicht mehr genutzt wurden und verfielen, so dass sie abgebaut wurden. Jetzt möchte die Kerngruppe des Familienbaums (ca. 10 – 15 Leute) gerne einen Nachbarschaftsgarten aufbauen.
Sie wollen als erstes eine Infoveranstaltung für die Nachbarschaft organisieren und Interessierte finden.