Eine Gärtnerin aus dem Garten in Coswig war beim Workshop „Farben aus Pflanzen“ in Dresden dabei. Sie erzählte, dass es im Garten viel zu viel um Anbau auf Ertrag geht. Der Garten ist groß, die Gruppe nicht so sehr und es ist recht anstrengend. Das, was sie anbauen, wird zu einem großen Teil verkauft, um den Garten zu sichern. Frau Obst und wohl auch die Schatzmeisterin leben wohl vom Garten/haben da Stellen? Gabi, die beim Workshop war, wollte nicht mehr „Sklave des Gartens“ sein und hat sich in die Bienenhaltung eingearbeitet. Sie haben 7 Völker, auch der Honig wird verkauft.
Gabi und andere haben Feste und Treffen im Garten organisiert. Sie finden, dass der Garten sich noch viel mehr zu einem Begegnungsort entwicklen muss und nicht nur angebaut werden sollte, sonst ist die Bedeutung des Gartens eher „ihr seid ja doch ein Kleingarten mit Ertragsabsicht“. Ein Stück des Gartens musste schon abgegegen werden, da ein radweg durchgeführt wurde.
Es sind nun aber schon Kindergruppen dabei und die Tagespflege nutzt den Garten, ebenso wie die Demenzpflege. Für eine Ganztagesschule gibt es ein wöchentliches Angebot, es gibt Feste und Märkte – und es kommen immer mehr Leute in den Garten.
In einem Museum gab es eine Ausstellung zu „Esskulturen ím Mittelalter“, im Garten haben sie dazu dann Kräuterwanderungen mit Imbiss angeboten, da kamen 2x 30 Leute.