Grünstreifen München hat sich gut entwickelt

(Projektbesuch)
Der IG Grünstreifen auf dem Gelände des Bürgerparks in München Oberföhring musste 2x umziehen. Jetzt ist er (vom Haupteingang aus gesehen), im hinteren Teil des Geländes, recht versteckt hinter der neu gebauten Kita. Kleine Schilder leiten hin.
Umgeben von einem hohen Zaun (zur Kita) und Wald (drumherum) hat der Garten ein neues Zuhause gefunden. Sie nutzen Hochbeete, die recht dicht aneinander stehen und einen Erdstreifen, der an den Zaun grenzt. Hier hatten sie viele Bohnen. Sie haben ein Gewächshaus, das noch besser genutzt werden könnte, einen Wagen als Lager- und Aufenthaltsraum, eine überdachten Platz (dieses Jahr gebaut), der für Veranstaltungen genutzt werden soll und ein Kompostklo (auch dieses Jahr gebaut), ein Insektenhotel und noch ein paar Lagerplätzen. Die Gruppe ist recht stabil (Anzahl habe ich vergessen, mehr als 20 Leute), bunt gemischt, doch nur noch 2 Geflüchtete sind dabei. Die anderen wohnen nicht mehr in der Nähe und die jungen geflüchteten Männer, die noch nah wohnen, sind nicht am Gartenprojekt interessiert.
In 2020 haben sie viel gebaut und so die Infrastruktur verbessert. Die Absprachen mit der Stadt waren dabei nicht immer einfach, so hat das Kulturreferat ein Kompostklo empfohlen, das Baureferat hat nun bemängelt, dass es dieses Bauwerk dort gibt und ungeklärt ist, ob sie die Fäkalien vor Ort verrotten lassen dürfen.
Es haben trotz Corona einige Veranstaltungen stattgefunden und sie haben sich wöchentlich treffen können.
Eine tolle Entwicklung ist, dass die Gärtner*innen begonnen haben, den Ort auch dafür zu nutzen, Wissen (in Form von Workshops z.B.) weiterzugeben – und nich nur Katrin immer Angebote macht.
Vielen geht es um die Gemeinschaft und die gemeinsame Zeit im Garten und nicht ums Gärtnern, um den Ort und diesen mitzugestalten.