Dresden: Strieskanne hat wenig Kontakt mit Nachbarschaft

Die Strieskanne musste vor 5 Jahren umziehen, von einer ganz öffentlichen Fläche nun auf eine umzäunte, recht versteckte Fläche. Die liegt hinter einer Kita, im Zaun wurde eine Tür zum GG eingebaut. Die Venovia (?) Wohnungsbaugesellschaft hat ein großes Beet für die Kita dort eingerichtet. Das Beet darf nur die Kita nutzen, der Hausmeister der Kita gießt auch nur dieses Beet. Als mal eine Gärtnerin in diesem Beet (ich glaube das einzige, bei dem direkt in der Erde gegärtert wird, hier wurde der Boden ausgetauscht) was gepflanzt und das dann beerntet hat, gab es große Aufregung. Direkte Anwohner*innen sind nicht dabei, der Garten wird musstrauisch beäugt. Die Gruppe vermutet, dass sie als linke, alternative Gruppe gesehen werden. Sie machen allen gemeinschaftlich, haben einiges für Insekten (auch das wurde direkt in die Erde gepflanzt), Hochbeete, die teiweise auseinander fallen, einige Häuschen. Wasser bekommen sie nur über Regenwasser, das sie überall, wo möglich sammeln. Gegenüber gibt es große Häuser, sie haben noch nicht rausgefunden, wen sie da ansprechen könnten.

Die aktive Gruppe ist 8 – 10 Leute groß, es kamen dieses Jahr auch zwei dazu. Ein Schild gibt es gerade nicht, sie wollten das alte Logo so umarbeiten, dass es auch digital nutzbar ist – und das wurde dann nicht gemacht und ohne Logo wollten sie kein Schild aufstellen.

Was ihnen fehlt ist ein Kompostklo, was sie einfach bauen wollen. Sie sind einer der Ufer-Projekte-Gärten. Diese treffen sich beim Gartentreff „Orgegano“ und letztes Mal lief der Austausch zu Komposttoiletten und was mit den Fäzes gemacht wird.

Die Fläche was versiegelt, drunter ist ein großer, leerer Öltank. Ein paar Platten wurden entfernt.

Sie haben einen Container mit großen Fenstern, durch den Umzug hat sich einiges verzogen, so dass der nicht richtig nutzbar ist.
Sie wollen mal bei den OWs und ggf. auf nebenan.de nach Expertise und Lust zum Helfen fragen.