Gemeinschaftsgarten Biesdorf: Waldtiere ernten mit

(Mail)
Dem Garten geht es gut. Es wächst und gedeiht, wenn man sich an gärtnerische Grundregeln hält. Aber wenn mal was schief geht, lernt man draus. Das ist vor allem bei „Neugärtnern“ manchmal ein schmerzhafter Prozess.
In diesem Jahr gibt es viele Äpfel, dafür kaum Mirabellen und Pflaumen (Spätfrost und schwaches Jahr – wir hatten vergangenes Jahr reichlich, dafür aber kaum Äpfel). So wechselt das halt ab. Ich habe schon wieder verschiedene Sorten Marmelade gekocht.

Am 11.10. machen wir unser kleines Herbstfest mit großem Suppentopf aus Gartenprodukten. Am 04.10. sind wir Endstation einer Fahrradtour im Rahmen einer Ausstellung im Schloß Biesdorf (City (un)limited). Es ist auch in diesen Zeiten immer etwas los, nur etwas anders als vorher. Wichtig sind die Sozialkontakte und dass die Gartenaktivisten weiter an ihren Ideen basteln. Es müssen nicht immer alle gleichzeitig da sein, es geht auch anders.

Auch die Bienen hatten ein gutes Jahr. Es gibt Biesdorfer Honig von Bienen, die im Gemeinschaftsgarten ihr Domizil haben. Martin (unser Freizeitimker) ist mit dem Garten zufrieden und wir bemühen uns immer etwas am Blühen zu haben, was im Spätsommer und Herbst doch eine Herausforderung an diesem Standort ist.

Dank unserer Kamera wissen wir auch, wer unseren Mangold mag oder Bohnenkeimlinge. Wir haben Rehe, Wildschwein, Waschbär und Fuchs vor die Linse bekommen.