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Dem Projekt droht Ungemach – ausgerechnet von anderen Gärtnern
Kürzlich wurde zu einem Treff auf dem Gelände zu Sekt und Kuchen eingeladen, bei dem die Gartler ihren Gästen das „gewachsene“ Projekt vorstellten – und zum Mittun animieren wollten, offensichtlich mit Erfolg. Ungemach droht dem Gemeinschaftsgarten ausgerechnet durch die angrenzende Kleingartenanlage, die aufgrund der großen Nachfrage expandieren möchte, und zwar am Autobahnwall in Richtung Norden. Genau dorthin also, wo der Gemeinschaftsgarten angelegt und verwurzelt ist. Nach all den Mühen, die von den „Urban Gardenern“ mittlerweile in das Projekt investiert wurde, ist die drohende Verlegung für die engagierte Gruppe demotivierend – und keine gute Idee.
Ihr Vorschlag lautet daher: den Gemeinschaftsgarten in die Kleingarten-Erweiterung wie eine Insel zu integrieren. Deshalb wurde ein Antrag gestellt, an Ort und Stelle bleiben zu dürfen. Der Ausgang ist ungewiss…
(Mail, 15.07)
Die Erweiterung der Kleingartenanlage ist in der Planung. Wir sind mit dem Bauamt in Kontakt und haben dort einen Antrag zum Erhalt des Gemeinschaftsgartens an der jetzigen Stelle gestellt. Wir haben die Zusage, dass der Gemeinschaftsgarten in die Planung miteinbezogen wird. Wir wollen natürlich am jetzigen Standort bleiben, da wir schon viel geackert haben und dieses Jahr auch guten Ertrag haben.
Die Vorsitzende des Kleingartenvereins hat uns nur Grünstreifen in deren Anlage zur Verfügung gestellt und wir sollten dann auch Mitglied sein. Das gefällt uns nicht, da unser Konzept sich grundlegend von deren Vereinsstatuten unterscheidet.