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Der Mettmannplatz war als neuer Standort für den Gemeinschaftsgarten „Himmelbeet“ im Gespräch. Das Bezirksamt hatte dafür im Sommer seine Unterstützung zugesagt (wir haben berichtet). Doch daraus wird wohl nichts. Wie Bezirksstadträtin Sabine Weißler (Grüne) am vergangenen Donnerstag in der BVV informierte, steht der Platz „mittelfristig“ nicht zu Verfügung. Das Problem: Dort überlagern sich bereits mehrere Planungen. Teilweise gehören wohl Flächen der Bahn. Und auch ein Spielplatz sei geplant. „Das, worauf wir Zugriff haben, finde ich zu klein für Himmelbeet“, sagte Weißler. „Wir suchen andere Lösungen.“
Die Gemeinschafsgärtner sind enttäuscht – auch von der Kommunikation des Bezirksamtes. „Erfahren haben wir davon über soziale Medien“, heißt es in einer Mail an den Tagesspiegel. Das sei besonders schade, da Sabine Weißler und Stephan von Dassel (Grüne) im August zugesagt hätten, erste wichtige Schritte zur Prüfung des Mettmannplatzes zu gehen und den Stand innerhalb von drei Wochen an „Himmelbeet“ zurück zu melden. „Seitdem sind mehr als drei Monate vergangen und es ist nichts passiert.“
Zum 31. Oktober 2020 muss das „Himmelbeet“ umziehen. Auf den alten Platz zieht dann das Fußballbildungsprojekt „Amandla“. Seit mehr als drei Jahren versuchen die Gärtner eine neue Fläche für den Gemeinschaftsgarten im Wedding zu finden. Sieht so aus, als würde die Suche weitergehen
https://leute.tagesspiegel.de/mitte/macher/2019/11/27/104435/himmelbeet-zieht-wohl-doch-nicht-ans-weddinger-nordufer/