(Projektbesuch)
Der IG Bamberg ist auf einer langgezogenen Fläche, die – mit einer gemeinsamen Hecke – an eine Kleingartenanlage grenzt. AUf der anderen Seite ist ein Bienenprojekt (Bienenwabe). Gefährdet sind sie hier wohl nicht, wollen aber noch mal in den Vertrag gucken, wann sie wieder die Verlängerung beantragen müssen. Die Beete (ca. 30-35?) sind in einer Art Schlangenform nebeneinander dirtekt in der Erde. Die Beetgröße ist unterschiedlich, die meisten Beete bewirschaften 3 – 4 Leute zusammen (oder haben einen eigenen Anteil an einem Beet). Sie haben einen Brunnen, gegossen wir mit Gießkannen. In Kooperation mit einer Berufsschule wurde von den Schüler*innen ein Geräte/Unterstandshäuschen gebaut, das ein verlängertes Dach hat, was gegen Regen und Sonnen schützt und als Versammlungs- und Sitz/Feierort dient. Der Garten musste dafür nur die Materialkosten zahlen. Sie haben zu Projektbeginn einen Preis gewonnen und auch von der Stadt (?) ein bisschen Geld bekommen und haben davon auch nach fünf Jahren noch immer etwas. Die laufenden Kosten decken sie über die MItgliedsbeiträge.
Konfliktträchtig ist der Kompost, doch nun gibt es jemanden, der sich da wirklich drum kümmert.
Sie haben keinen wöchentlichen Gartentag o.ä., das hatten sie ausprobiert, wurde aber nicht angenommen. Alle treffen sich zu Festen und auch zu bestimmten „Einsätzen“, wie Heckeschneiden. Oder eben auch nicht alle, doch viele.
Weitere Themen: wie erreichen wir alle mit unseren Infos, wir bekommen auf Nachfrage die Rückmeldung, dass Mails nicht gelesen werden, da es zu viele Mails gibt. Wie gelingt es, dass sich noch mehr Leute für die übergeordneten Belange des Gartens einsetzen? Wie können Konflikte gelöst werden und wie in einem interkultuellen Kontext überhaupt „richtig“ angesprochen werden.