Perivoli: stärkeres Beachten der Regeln führte zum Wechsel von Leuten

(Gu, Besuch)

Da immer ein kleiner Kreis von Aktiven, vor allen Dingen aus dem Vorstand, den Müll entsorgt, sich um Nachkäufe, Gartengemeinschaftsflächen etc. gekümmert hat und diese Arbeiten diesem Kreis zu viel wurden, hat Perivoli (der Vorstand) die existierenden Regeln angewendet, ist also strenger geworden. Das Resultat: einige sind ausgetreten. Sie haben mit Aushängen in Bioläden, über ihre neue Webiste und durch Mund-zu-Mund neue Leute gewonnen, von denen die meisten den Garten gerne als Erholungs- und Aufenthaltsraum nutzen und ein kleines bisschen gärtnern. Viel gärtnerisches Wissen ist nicht da und Sabine nennt das „lifestyle“. Sie haben nach wie vor die Kooperation mit der VHS, die zweimal p.a. einen gärtnerischen Kurs für die Perivolis anbietet, sprich die Leute aus dem Garten können sich da bevorzugt anmelden (es gibt für sie einen Code dafür). Pro Kurs gibt es 6 Einheiten im Garten mit Anleitung. Sie haben einen Helfer aus einem Neuköllnern Kultutnetzwerk (für körperlich schwere Arbeiten) und haben gute Kontakte zu dem Nachbarn: Britzer Weinkultur (Weinanbau). Sehr bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit einem feministischen Frauennetzwerk, da sie darüber Referentinnen zu Gesundheitsthemen in die Räume ihres Trägers To Spiti einladen können und keine Honrare zahlen müssen.
Sie sind auf der Suche nach noch mehr Leute und brauchen auch Geld, um jemanden zu bezahlen, der den Boden einer ihrer Häuschen fachgerecht sanieren kann