München: Generationengarten feiert 20jähriges Jubiläum

(Besuch)

Für den Generationengarten im Petuelpark wurden die Anwohnenden vom Träger (Stadtteilarbeit) in einer Klinkenputzen-Befragungsaktion informiert und einbezogen. Je näher an der Stelle, an der das entstehen sollte, die Menschen wohnten, desto weniger Begeisterung hatten sie. Die Untertunnellung lag noch nicht lange zurück, sie hatten Angst vor erneutem Lärm. Nicht nur durch den Bau, sondern auch durch den Betrieb.

Für den Bau gab es 2 Entwürfe („Schuhschatel oder halbes Fass“ -> das Fass machte das Rennen). Von Anfang haben sich verschiedene Gruppen hier getroffen, Feste fanden und finden statt. Der Garten und der Pavillon sind ein wichtiger Begegnungsort geworden, die Möglichkeiten, sich im Pavillion mit Gruppen zu treffen, aktiv zu werden, sind sehr beliebt. Schon fast seit Anfang an gibt es auch ein ehrenamtlich organisiertes Kaffee und Kuchen Angebot. 

Einige der Gärtner*innen sind von Anfang an dabei. Die meisten bauten zunächst Gemüse an, doch gibt es ein gravierenden Schneckenproblem, so dass fast alle hauptsächlich Blumen in ihren Beeten haben. 

Es gibt eine hphe „Betreuungsdichte“, so hat eine Frau 5h/Woche für den Garten und Lukas 20 für das Gesamtprojekt, zudem ist noch eine weitere Frau (Aufgabengebiet Frauen, Familie, Gesundheit) dort mit angesiedelt.

Der Garten macht mit bei 1m² Lein und hat ein Sandarium. Die TUM forscht hier und hat 27 Wildbienenarten gezählt.