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Mittlerweile ist mehr als ein Jahr nach der Bürgerbeteiligung und dem Werkstattverfahren zur künftigen Nutzung der Hallen Kalk und der umliegenden Grundstücke vergangen. Viele der Ideen scheinen in den Schubladen der Verwaltung verschwunden zu sein. So hatte Anne Luise Müller, die Leiterin des Stadtplanungsamtes, damals verkündet, dass man den auf dem Gelände ansässigen Initiativen wie die Abenteuerhalle, dem Verein „Vision“ und der „Pflanzstelle“ weiterhin Platz und Raum geben werde. Seitdem ist nichts geschehen.
Nun haben sich mehrere Gruppen aus dem Stadtteil zu einer Interessengemeinschaft Hallen Kalk zusammengeschlossen, um die Vorschläge der Kalker in die Planungen von Architekten und Verwaltung einzubringen. Die Kalker Grünen melden sich ebenfalls zu Wort. „Wir verfolgen die Entwicklung des Kalker Südens zu einem neuen Stadtquartier mit Wohn- und Gewerbenutzung mit großem Interesse und sehen dort vielfältige Chancen“, so deren Sprecher Marc Daniel Heintz. In einem offenen Brief ans Stadtplanungsamt wirbt man um Unterstützung für die „Pflanzstelle“ mit ihrem Urban-Gardening-Konzept und die zugehörigen Ehrenamtler, die nicht an ihrem angestammten Platz verbleiben können. Heintz: „Die Pflanzstelle ist zu einer Institution geworden, die sehr gut nach Kalk passt und mit ihrem kreativen Potenzial und Engagement den Stadtteil bereichert.“ Daher gelte es, ein Gelände in der näheren Umgebung zu finden
https://www.ksta.de/koeln/hallen-kalk-gruene-werben-fuer-die–pflanzstelle–31038530