(Gu, aus Antrag)
Dieser besteht aus neun Parzellen mit Wabenform, je 30 m². Es werden Gemüse und Kräuter für die eigene Versorgung angebaut aber auch andere Pflanzenarten, wie Sträucher, Stauden oder Blumenzwiebeln. Ziel ist es, die Biologie unterschiedlicher Pflanzenarten und vor allem die Zusammenhängen (Verträglich- und Unverträglichkeiten) zwischen diesen kennen zu lernen.
Die MitgärtnerInnen haben unterschiedlichen Hintergrunde: einige sind Ausländer und andere sind Neugezogene, die Kontakte im ökologischen Bereich in München suchen. Die wenigsten sind MünchnerInnen. Einige sind berufstätig, einige sind arbeitslos, im Durchschnitt um die 40 Jahre alt. Einige haben gute Gartenkenntnisse und landwirtschaftlichen Hintergrund bzw. Studien; viele sind junge Stadtmenschen, die diese Kenntnisse erlernen möchten. Die Gemeinschaft ermöglicht einen Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen, nicht nur gärtnerisch sondern auch zu anderen Lebensangelegenheiten.
Die Gemeinschaft besteht aus ungefähr 30 MitgärtnerInnen, die unterschiedlichen Organisationen bzw. Gruppierungen angehören: Gärtnerinnen von Green City, eine Gruppe Harz-IV-Empfänger, eine Gruppe von Mitarbeitern von Radio Lora, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom Verein Hilfe von Menschen zu Menschen e.V. und eine Gruppe Schüler aus der Gemeinschaftsschule Boki in Haidhausen.