IG Golgi-Park: nun auch Schule dabei

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Bereits seit 2015 gibt es den Gemeinschaftsgarten. Ein Grundgedanke bei der Gründung war es, Geflüchtete in die Gestaltung einzubeziehen. Der vollständige Name des Gemeinschaftsgartens – Golgi-Park Interkultureller Garten Hellerau – leitet sich vom so genannten Golgi-Apparat ab. Dieser hilft den Zellen, mit anderen Zellen zu kommunizieren und sie wachsen zu lassen. Auch im Garten soll es um Wachstum und Kommunikation, aber auch um Interaktion und Kreativität gehen.

Ich finde es wichtig, dass wir als Theater einen niedrigschwelligeren Ort haben als unsere Vorstellungen, an dem Menschen sich treffen und kennenlernen können“, meint Ulla Heinrich, Leiterin der digitalen Kommunikation am Festspielhaus. Sie ist als Projektleiterin von Beginn an beim Golgi-Park dabei und sieht dort wichtige Impulse für ganz Dresden gesetzt. Zum Beispiel für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.

So gebe es viele strukturelle Hindernisse, die es erschweren, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt einzubeziehen. Im Golgi-Park sei es gelungen, eine Bundesfreiwilligendienststelle für einen Geflüchteten einzurichten. Dieser unterstützt einen ausgebildeten Gärtner, der für das Tagesgeschäft sowie die Planung von Veranstaltungen zuständig ist. Etwa einmal monatlich findet eine öffentliche Veranstaltung statt. Zudem trifft sich einmal wöchentlich eine internationale Frauengruppe.

Inzwischen haben sich auch verschiedene Kooperationen mit dem Gemeinschaftsgarten entwickelt. So hat die anliegende Natur- und Umweltschule einen eigenen Schulgarten im Golgi-Park angelegt. Außerdem ist der Garten Ausstellungsort und erweiterter Bühnenraum vom Festspielhaus. Er ist zudem Bestandteil des Refugee Art Center, mit dem das Festspielhaus die Partizipation von Geflüchteten an Kunst, Kultur- und der Stadtgesellschaft verbessern möchte.
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