(gu aus antrag und nachfragen)
Es entsteht eine Begegnungsstätte mit einem „kulturellen“ Jahresprogramm (z.B. Brotbacken im Lehmofen), wo Schulen und Kindergärten mitgestalten und lernen können.
Es entstand ein Gemeinschaftsgarten nach den Prinzipien der Permakultur, der allen Bürger/innen von Bad Säckingen offensteht. Das Grundstück von 3000 m2 haben wir von der Stadt Bad Säckingen gepachtet.
Bisherige Massnahmen: Anlage eines Gemüsegartens, Wildbienen, 3 Hochbeete (davon eines bereits bepflanzt), Bau eines Lehmofens, Installation einer manuellen Wasserpumpe, Anlage einer Kräuterspirale, Obstbäume. Die ökologischen Voraussetzungen, wie das Verwenden von torffreier Erde, sowie das Bepflanzen mit samenfesten Sorten sind durch die Überwachung eines professionellen Permakulturexperten gewährleistet.
Diese Massnahmen wurden durch Spenden und Fördermittel des BUND und von TRIAS sowie durch Mitgliedsbeiträge finanziert.
Wie groß ist die Gruppe, die gärtnert und wie setzt sich diese zusammen? Die Gruppe, die gärtnert, besteht aus ca. 35 Personen (der ganze Verein hat zur Zeit 60 Mitglieder ( Tendenz steigend) fast wöchentlich kommen neue Interessenten hinzu.
– Wie groß ist die Kerngruppe und wie viele Leute und Gruppen sind an dem Projekt (vor Ort im Garten) beteiligt? Die Kerngruppe besteht aus 4 Personen im Vorstand und dem Permakultur-Experten. Vor Ort im Garten beteiligen sich abwechselnd die oben genannten 35 Personen, dazu kommen noch 4 Flüchtlinge, die aktiv vor Ort sind. An den Bauprojekten sind ca. 10 Personen beteiligt.
Geplant ist es Kindergärten und Schulen einzubinden (Kontakte sind bereits geknüpft)
– Wie ist das Projekt organisiert, wie werden Entscheidungen getroffen und Informationen weitergegeben? Wer gestaltet das „Jahresprogramm“?
Jahresprogramm wurde in einem partizipativen Prozesse mit allen Mitglieder im Frühjahr aufgestellt. Detailplanung läuft über die Planungsgruppe unter Einbezug themenspezifischer Fachleute.(z.B haben wir eine Zimmermann der uns bei Holzarbeiten unterstützt)
Die Komunikation läuft über E-Mail und WhatsApp Gruppe. Alle Entscheidungen über Termine werden vom Vorsitzenden des Vereins (Stefan Meier) im Namen des Vorstands und der Planungsgruppe ständig kommuniziert (Pro Woche 1-2 Infomails)
Es gibt u.a eine Giessdienst der über Doodle eingerichtet ist. Über WhatsApp funktioniert der Austausch untereinander.
– Ist das ein Gemeinschaftsgarten, bei dem alles gemeinschaftlich läuft oder gibt es auch individuelle Beete?
Ja, es ist ein kompletter Gemeinschaftsgarten. Es gibt keine individuellen Beete, alles wird komplett gemeinsam bewirtschaftet.
– Ist die Nutzung der Fläche befristet?
Nein, die Fläche ist dauerhaft dem Verein StadtOasen verpachtet worden. Sie ist im Grundeigentum der Stadt
– Was für eine Abgrenzung ist gemeint, warum brauchen Sie hierfür Sträucher und sollen das dann essbare sein?
Hier handelt es sich um essbare Sträucher und Naschecken. Als Abgrenzung gegenüber einem angrenzenden Acker um hauptsächlich Hunde abzuhalten.
– Gibt es eine Alternative für eine Tafel aus Aluminium? Die Gweinnung von Aluminium ist recht schädlich für die Umwelt. Könnten Sie z.B. aus Fundholz o.ä. eine Tafel/Schaukasten bauen?
Ja die gibt es. Es wurden bereits tolle Holzbretter oragnisiert die bemalt werden können bzw ev. kann mit Brandtechnik etwas gemacht werden. Für Werbestände braucht es eine flexibles Plakat aus Plane.
Bitte führen Sie zudem die Kosten für die Biotoilette und die Lehmhütte genauer aus. Sind die 400 Euro nur für Holz? Wer wird die Toilette wann bauen? Wie setzten sich die 800 Euro für die Lehmhütte zusammen? Wer wird diese bauen?
Die Lehmhütte soll erst 2018 gebaut werden. Die Toilette wird in den nächsten Tagen gebaut. Die EUR 400,- sind für das Holz. Die Toilette wird von unserem oben erwähnten Schreiner ehrenamtlich gebaut. Beteiligt sind auch andere GärtnerInnen.
Beim Bau der Lehmhütte dachten wir an ein Workshop mit allen unseren Mitgliedern unter Anleitung eines Experten.