(Gu, aus Newsletter)
Am 28. April 2017 fand der erste Gipfel „Essbare Stadt“ in der Feuerwache statt. Initiiert vom Ernährungsrat Köln und der Agora Köln wollen wir gemeinsam ein Konzept für das Gärtnern in der Stadt bzw. fürs produktives Grün erstellen.
Am späten Freitagnachmittag und frühen Abend versammelten sich etwa 80 Bürgerinnen und Bürger im Großen Forum der Alten Feuerwache. Auf dem ersten Gipfel ging es vor allem darum Interessierte ins Boot zu holen und genau zu definieren worum es gehen soll. Gesucht ist ein Konzept bzw. ein Aktionsplan für die Essbare Stadt Köln. In Köln und Umgebung wollen wir vermehrt Lebensmittel anpflanzen und viele Menschen daran beteiligen. Das Themenspektrum reicht also vom Gemüseanbau in Grünanlagen bis zur Solidarischen Landwirtschaft. Gemeinschaftsgärten werden natürlich auch behandelt und so sind auch die Grundlagen für die Gartenwerkstadt Ehrenfeld Teil des Konzepts. Wichtig sind vor allem die Rahmenbedingungen fürs Gärtnern in der Stadt. Wie kommen beispielsweise Interessierte in die Hand von Flächen? Wie schaffen wir aber auch, dass wir naturverträglich Gärtnern und die Biodiversität fördern?
Nach der Einführung ins Thema und der Vorstellung von städtischen Interessen bildeten wir zahlreiche Themengruppen. In diesen wurde vor allem projektbezogen diskutiert, d. h. es ging zunächst einmal nicht um Rahmenbedingungen. Am Ende wurden exemplarisch Ziele aufgestellt. Beispielsweise könnte 2025 jedes Veedel einen Gemeinschaftsgarten bekommen, jeder Balkon bepflanzt sein und es wäre toll, wenn 100 ha für Selbsterntegärten zur Verfügung stünden.