Färbergarten, Kinderaktivitäten und Workshops im Interkultureller Garten Laatzen

(Gu aus Antrag und Antworten)

Der Interkulturelle Garten hat sich in den letzten Jahren als Ort des demokratischen Gemeinwesens etabliert und wird von den Teilnehmern und Mitbürgern intensiv genutzt.Diese Entwicklung der lebendigen und vielfältigen Kultur wollen wir mit diesem Jahr stärken und in 3 weiteren Phasen Generationsübergreifend ausbauen.
Ausserdem wollen wir den Garten für die Öffentlichkeit durch gezielte Aktionen und Projekte öffnen. Anliegern und potenziele neuen Teilnehmern sollen von unseren Workshops und den neu anzulegenden Schaugarten provitieren.
Den Gartenteilnehmern und anderen Intressierten aus den unterschiedlichsten Kulturen wollen wir „unsere“ heimischen und z.T historischen Gemüsesorten, deren Anbau und Verarbeitung in diesenWorkshops nahe bringen. (in Koopeartion mit dem Großen Freien)
Diese Regelmäßige offene Workshops beinhalten Themen heimischer Gemüseanbau und dessen Pflege, Kompostierung, Bodenverbesserung und Nutzung und Pflege der Gemeinschaftsflächen. Sie dienen zur nachhaltlichen Weiterentwicklung des Interkulturellen Gartens, der sich im letzten Jahr auch als außerschulischer Lernort bewährt hat. Deshalb wollen wir partizipativ und an dem Gemeinwohl orient das Konzept des Gartens um einen Färbergarten(80qm) erweitern und relevante Institutionen wie Kindergärten und Schulen mit einbeziehen.

Wie groß ist die Gruppe, die den Garten nutzt? Wie viele Erwachsene sind dabei und haben diese individuelle Beete?

Wir haben insgesamt 16 Beete, davon sind 14 Beete an Menschen aus 8 verschiedenen Kulturen vergeben, die diese regelhaft zu zweit (Familie) bearbeiten.

Also 28 Personen. Dazu kommen ca 8-10 Kinder aus den Familien.

2 Beete hat jukus e.V. eins für kids kitchen und eins was zum Färbergarten werden soll.

Wie viele Beete gibt es in dem Gartenprojekt und wofür werden diese genutzt?

14Beete werden von den TN selber genutzt um Naschobst und Gemüse anzubauen

Die Gemeinschaftsflächen sollen für einen Schaugarten genutzt werden.

Wie offen ist der Garten? (Braucht man einen Schlüssel etc.)

Es gibt ein Tür zum Garten die immer für alle offen ist.

Beteiligen sich die Schulen, Kitas, Gruppen an den Kosten des Gartenprojekts?

Nein wir erheben nur eine Umlage von 1€ pro Kind für das gesunde Essen vor Ort

Wer wird den Färbergarten anlegen und wie soll dieser dann genutzt werden?

Der Färbergarten wird von mir als Dozent und leidenschaftlicher Gärtner und einer Gärtnerin/Biologin angelegt. Nutzen wollen wir Ihn mit Kindern und den TN des Interkulturellen Gartens um „alte Färbetechniken aus verschiedenen Kulturen zu lernen und weiter zu geben.

Ist der im Antrag erwähnte Schaugarten der Färbergarten?

Nein der Schaugarten wird auf einem Teil der Gemeinschaftsflächen errichtet.

Dort sollen „Historische Gemüse Sorten“ aus dem Großen Freien (https://www.dasgrossefreie.com) angebaut werden.

Sind die 10 Tonnen Erde für die Anlage des 80m2 großen Färbergartens gedacht?

Nein die 10 Tonnen Erde sind für alle Gemeinschaftsgärtner und Gemeinschaftsflächen gedacht, um den Boden zu verbessern.

Gibt es bei der Stadt Laatzen (Grünflächenamt) die Möglichkeit, torffreie Erde zu erhalten?

Nein leider nicht. Der Bauhof unterstützt uns und übernimmt die Abfuhr von Strauchabfällen Pflege des Außengeländes,um den Garten herum. Erde ist aber auch bei der Stadt „Mangelware“ diese beziehen sie selber über: https://www.aha-region.de/kompost.html bei der auch wir unsere Erde kaufen möchten.

Wie sind die Geräte untergebracht? Wie zugänglich sind sie?

Wir haben einen Bauwagen in dem die Gartengeräte untergestellt sind.

Jeder Teilnehmer hat einen Schlüssel und hat jederzeit Zugang zu den Werkzeugen.