DaTölzer Garten will bekannter werden

(Gu aus Antrag und Projektbesuch)

Der Gemeinschaftsgarten existiert seit 2014 und befindet sich auf der Fläche eines alten Nutz- und Selbstversorgergartens des nebenan gelegenen ehemaligen Klosters. Sie nutzen noch heutzutage die Regenwasserauffangreservoirs und Drainagen der Mönche. Sie haben ein paar Erdbeete an den Rändern der großen Fläche und ein paar Beete sind fest für bestimmte Schulklassen und eine Berufsvorbereitungsgruppe. Es gibt dann noch mobile Beete und im Sommer auch Hügelbeete. Die mobilen Beete und die Hügelbeete müssen immer wieder abgebaut werden, da auf der Fläche die Tölzer Rosentage stattfinden. Dann ist die ganze Fläche des Gartens voll mit Verkaufsständen.
Eine Kerngruppe von acht Leuten „macht“ den Garten. Samstags ist immer jemand von der Gruppe da und fast das ganze Jahr über gibt es dann Gartenworkshops für alle, die auch in der Zeitung angekündigt werden. Leute, die mitmachen wollen, können jederzeit in den Garten, er ist immer offen und nur mit Büschen von einem Parkplatz abgetrennt.
Sie machen viele Angebote für Schulklassen und wollen gerne auch alte Menschen aus dem benachbarten Seniorenheim stärker gewinnen. Zudem wollen sie nächstes Jahr ein Kochprojekt stärken „Restlos glücklich“, bei dem alle was von zu Hause mitbringen können, was dann gemeinsam zubereitet und gegessen wird. Damit wollen Sie auch Leute erreichen, die zur Tafel gehen (auch nebenan). Um nicht auf Materialkosten für die Schulklassenabgebote sitzen zu bleiben (manche Eltern können/wollen nicht mal 1 Euro zahlen), bringen die Kinder nun was mit, was zum ANgebot passt. Soll gekocht werden, bringen alle ein Stück Gemüse mit etc.
Es gibt kein Schild – aber immerhin ein Transparent mit dem Namen des Gartens – und das wollen sie ändern. Sie wollen auch in der Innenstadt ein Hinweisschild, zur Not (wenn zu hohe Auflagen) auch ein mobiles, was bei Veranstaltungen aufgestellt wird. Außerdem soll der Eingangsbereich des Gartens umgestaltet werden und damit deutlich sichtbar werden. Sie wollen aus Weiden ein offenes „Willkommens-Tor“ flechten und mit essbaren und insektenfreundlichen Pflanzen einfassen.