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Äpfel, Pflaumen oder Walnüsse in der Innenstadt pflücken – für das Paprika-Bündnis im Stadtrat ist das eine schöne und nützliche Perspektive. Deshalb wollen SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten „Urban Gardening“ fördern – „die essbare Stadt“. Dazu sollen auf städtischen Flächen heimische Obst- und Gemüsesorten gepflanzt werden statt Ziergehölzen. Ein gutes Beispiel sei der Koropelli-Garten auf dem Neumarkt gewesen, in dem Gemüse mitten in der City angebaut wurde. Wegen der Hotel-Neubauten musste er auf Grabeland am „Grünen Band“ nahe dem Tönsplatz an der Heeper Straße weichen. Ähnliche Projekte will Paprika jetzt vorantreiben. Ein Runder Tisch aus Politik, Verwaltung und Organisationen arbeite bereits seit einem Jahr daran.
Mit einem Antrag im Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz am Dienstag wollen SPD, Grüne, Bürgernähe und Piraten das Thema jetzt in die Ratsgremien bringen. Die Verwaltung soll prüfen, auf welchen Flächen von Stadt und ihren Töchtern Stadtwerke und BGW heimische Obst- und Gemüsesorten angebaut werden können.
Verwaltung soll Ansprechpartner benennen
Ziel sei es auch, so in Quartieren „einen identitätsstiftenden Charakter“ zu schaffen, erklärten Ulrich Gödde (SPD), Claudia Heidsiek (Grüne) und Michael Gugat (Pirat) in einer Pressekonferenz. Sie erwarten von der Verwaltung einen Vorschlag für ein passendes Wohngebiet. Sie halten es zudem für richtig, dass die Verwaltung einen Ansprechpartner für Initiativen zu der Thematik benennt
http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20985604_Urban-Gardening-in-der-Innenstadt.html