(Gu, Mail)
Wir haben noch immer keinen offiziellen Status bei der Stadt, gärtnern aber seit Mai auf einer städtischen Fläche in Hamburg Wilhelmsburg. Neben ersten Hochbeeten, einem Tomatenhaus und Sitzgelegenheiten aus Paletten sind auch schon einige Kunstwerke auf unserer Fläche entstanden: ein großflächiges Graffiti, ein hölzerner Flamingo und eine riesige Palme aus Holzresten – denn in Hamburg wachsen ja sonst keine Palmen. Wir hatten auch einen Bauwagen als Materiallager auf der Fläche, das hat allerdings dem Bezirk nicht gut gefallen (Hilfe, ein neuer Bauwagenplatz!).
Die Fläche soll demnächst in einer Konzeptausschreibung von der Stadt an eine Baugemeinschaft abgegeben werden. Wir hoffen, dass der Ort um den Garten Ideen und Menschen versammelt, die vor Ort ein Konzept entstehen lassen, das in das Bewerbungsverfahren eingehen kann. Bisherige Ideen reichen von gemeinschaftlichem, inklusivem Wohnen über Räume für eine Food-Coop bis zu einem Gemeinschaftsgarten auf dem Dach und an der Fassade.