(Gu aus Antrag und Antworten)
Der Stadtjugendring Regensburg hat neue Büros angemietet und möchte die Freifläche dauerhaft Projekten zur Verfügung stellen. Insgesamt ist das Grundstück 2000m² groß. Sie möchten u.a. junge Geflüchteten aus nahen Unterkünften und einheimische Jugendliche aus dem Stadtteil einbeziehen und da gibt es wohl auch schon Interesse (an Bauaktivitäten und am Gärtnern).
Die laufenden Kosten trägt der Stadtjugendring, der das Projekt initiieren möchte, es aber nicht dauerhaft „betreuen“ möchte und so versuchen sie von Anfang an, Verantwortlichkeiten auch in der Gruppe mit zu verankern.
Das Anlegen der Parzellen und den Bau des Gartenhauses sowie des Gewächshauses hätten wir geplant mit Jugendlichen durchzuführen. Da gibt es bereits eine feste Gruppe die in die Planung auch bereits mit involviert ist. Die Jugendlichen selbst sollen auch Flächen bewirtschaften, benötigen aber wohl am Anfang etwas mehr Unterstützung als Erwachsene. Wir möchten gerne in den kommenden Tagen noch Flyer im Stadtteil verteilen um noch mehr Personen anzusprechen, bisher haben wir 5 Senioren die sich dauerhaft auch um die Organisation bemühen möchten und natürlich auch Flächen bewirtschaften.
· Wir möchten die Vergabe der Parzellen an eine generelle Mitarbeit knüpfen, so werden ca. einmal im Monat Treffen stattfinden um Organisatorisches zu besprechen. Entscheidungen werden von allen Beteiligten gemeinsam getroffen (demokratisch). Wir möchten als Stadtjugendring lediglich den Anstoß geben und die Unterstützung um den Garten zu etablieren und bekannt zu machen. Natürlich wird der ein oder andere dauerhaft mithelfen, hat aber deswegen nicht mehr Entscheidungsbefugnis als die anderen Mitglieder.
· Die Parzellenvergabe möchten wir wie schon beschrieben an eine Mitarbeit in der Organisation des Gartens knüpfen. Falls es mehr Interessenten als Parzellen gibt wird eine Warteliste angelegt. Das Organisationsteam wird noch Regeln festlegen, die bestimmen was passiert wenn jmd seine Parzelle nicht mehr bewirtschaftet oder nicht mehr mitarbeitet, sodass die Fläche neu vergeben werden kann.
· Die Jugendlichen sollen natürlich weiter mitarbeiten, können auch eigene Parzellen bewirtschaften und den Garten als gemeinsamen Treffpunkt nutzen. Sollten weitere Erwachsene und Jugendliche im Verlauf des Aufbaus Interesse haben (was wir uns erhoffen) freuen wir uns natürlich über eine Vergrößerung der Gruppe.
· Ca. die Hälfte des Grundstücks (in etwa 1000qm) soll als Nutzfläche angelegt werden, der Rest ist für Gartenhaus, Sitzgelegenheiten etc. gedacht.
· Wir stehen in Kontakt mit Transition in Regensburg, der Personenkreis der die bisherigen Gemeinschaftsgärten organisiert, hatte jedoch nicht genug Personen um unsere Fläche „mit zu organisieren“.
· Im Anhang maile ich ihnen noch die Aufstellung der geplanten Gartengeräte mit Kostenangaben. Das Gewächshaus und das Gartenhaus sollen selbst gebaut werden, es wird lediglich Material gekauft. Wir haben bereits bei einigen Firmen angefragt, bisher aber noch keine Sachspenden erhalten.
· Komposttoilette ist im Augenblick als Fertiglösung gedacht (wäre dies überhaupt förderfähig?), Das Häuschen außenrum aber selbst gezimmert. Solange das Büro geöffnet ist kann die Toilette dort jederzeit mit genutzt werden. Dies setz aber voraus, dass Mitarbeiter anwesend sind. Ziel ist es aber schon den Garten unabhängig der Büroöffnungszeiten zugänglich zu lassen. Die Gärtner_innen sollen ja zu jeder Zeit Zutritt haben. (Bürozeiten sind nur Mo, Mi, Do von ca. 9-15:00 Uhr)
· Wie oben schon kurz genannt wünschen wir uns, dass der Garten jederzeit zugänglich ist und von einigen Aktiven mit organisiert wird. Es ist uns ein Anliegen die Struktur nicht komplett vorzugeben, unterstützend begleiten wir natürlich dauerhaft (wenn gewünscht/benötigt). Denkbar wäre es z.B. bei entsprechender Nachfrage den ein oder anderen Kurs oder Workshop anzubieten. Wir erhoffen uns auch durch die Vergabe von individuellen Parzellen möglichst viele Gärtner_innen an eine generelle Mitarbeit zu binden.
Im Moment sehe ich gute Chancen für die Entwicklung einer festen Gruppe, ideal wäre es vielleicht noch in den Sommerferien intensiv in das Projekt einsteigen zu können. Der endgültige Start hängt leider direkt mit der Finanzierung zusammen, wir stehen aber quasi in den Startlöchern und hoffen insbesondere die Bauaktionen in den Ferien durchführen zu können (Bei uns starten die Sommerferien kommende Woche). Interesse am Gärtnern besteht definitiv bei den Jugendlichen, es gibt auch schon viele neue Ideen für Palettenmöbel als Sitzgelegenheiten etc. die die Jugendlichen umsetzen möchten.
Insbesondere die Anfangszeit werde ich (als Sozialpädagogin) mitunter die Jugendlichen begleiten, zudem eine ehrenamtliche Gartenpädagogin die jedoch nicht die gesamte Zeit anwesend sein kann und die SeniorInnengruppe die bereits Erfahrungen mit Holzarbeiten haben und auch diverse Maschinen Werkzeuge zur Holzbearbeitung zur Verfügung stellen.