(Gu, Gespräch)
Ein Ex Hotel am Potsdamer Platz in der Stresemannstraße in Berlin wird bis Ende 2017 als Flüchtlingsunterkunft und Künstlerhaus zwischengenutzt. Es ist eine Erstaufnahmestelle mit 400 Geflüchteten (hauptsächlich Familien, rund 60 Kinder), aber es wohnen wohl auch noch ein paar Altmieter drin.
Oben gingt es zwei Etagen Lofts, die von KünstlerInnen und Gruppen genutzt werden. Laut Marco vom P-Garten gibt es zwischen „unten und oben“ noch viel zu wenig Austausch.
Es gab einen Aufruf, sich an der Zwischennutzung zu beteiligen, bei dem sich 40-50 Gruppen gemeldet haben. Von denen sind 15 ausgewählt worden, eine davon die P-Gärten.
Eine erste gruppenübergreifende Gruppe hat sich zum Thema Gärtnern formiert. Sie wollen einen 10x10m großen Grünstreifen vorm Haus, gegenüber der Kantine, öffentlich zugänglich, zu einem Gemeinschaftsgarten machen und haben auch schon ein bisschen angefangen. Gleich war eine Gruppe von 6 geflüchteten Männern dabei.
Das ganze Projekt ist als Pilotprojekt für das „Haus der Statistik“ gedacht.