Die neue Fläche von Düsselgrün

(Gu, Mail, 6.4.)

Düsselgrün ist letzten November umgezogen.

wie sieht die vertragliche Regelung mit der Stadt aus? Wie lange könnt ihr bleiben? Wie sehen die Kündigungsfristen aus?

Vertraglich erfolgt unser Nutzungsverhgältnis auf unbestimmte Dauer. Zur Kündigung ist leider folgendes vermerkt: „Stadt und Nutzer sind berechtigt, die Nutzungsvereinbarung jederzeit bis zum 3. Werktag eines Monats für den Ablauf des übernächsten Monats zu kündigen. Eine Kündigung ist jederzeit ohne Nennung von Gründen, aber insbesondere dann seitens der Stadt möglich, wenn sie die konkrete Absicht hat, die Fläche wieder ausschließlich als öffentliche Grünfläche zu nutzen“.
Das hat vor allem damit zu tun, weil wir in einem öffentlichen Park sind und die Stadt mit der Überlassung der Fläche an uns „Neuland“ betritt. Im Gespräch wurde uns die Fläche eigentlich auf sehr lange Sicht in Aussicht gestellt (in etwa 25 Jahren sollen sogar die Häuser weichen), da sie im B-Plan wohl als Grünzug fest verankert ist. Probleme können entstehen, wenn sich Anwohner beschweren, dass da nun ein Garten anstelle eines öffentlichen Parks ist. Oder wenn unser „Projekt“ an dieser Stelle „nicht funktioniert“ (die Stadt hat Sorgen zwecks Vermüllung, Vandalismus,…). Das erste Jahr liegt daher besonders Im Fokus hinsichtlich unserer öffentlichen Wahrnehmung.

      Wie groß ist die Fläche?
676 m²
Wenn alles gut läuft und irgendwann mehr Bedarf wäre, wäre bei dem jetztigen Rückhalt im Ausschuss für Öffentliche Einrichtungen eine Vergrößerung wohl auch machbar. Allerdings reicht uns diese Flächer erst einmal vollkommen aus.

Die Fläche hat sich mit dem neuen Standort verdoppelt und ist in einem öffentlichen Park (ex Industriefläche). Sie dürfen nur in Hochbeeten gärtnern, die sie im Niemandsland bauen (schon 30 sind fertig). Neben den Palettenbeeten sollen auch spezielle Beete für Bäume, Sträucher, Kartoffelacker entstehen. Sie wollen alles mögliche andere auch noch bauen, neben Sachen für die Pflanzen auch ein Sonnensegel und eine Komposttoilette und auch selbsterklärende Beschilderungen und Infotafeln.