(von Najeha, 15.3.)
Bericht über das Treffen am 11.03 zum Thema Gemeinschaftgarten an der Universität in Göttingen
Der Gemeinschaftsgarten wurde von einem Studenten namens Guillermo ins Lebengerufen, nach einem Jahr ist er nach Hause, nach Mexiko zurückgekehrt.
Der Garten lag daraufhin brach, es wurde nicht viel darauf gemacht. Die Uni-Verwaltung fand es nicht gut, dass es weiterhin so bleiben könnte.
Die neue Mitarbeiterin der Internationalen Kommunikation hat das Thema in die Hand genommen, sie versucht mit der Verwaltung und den Tutoren den Garten wieder zu beleben.
Sie hat mich auf Grund dessen kontaktiert.Wir haben uns letztes Jahr getroffen, sie hat uns im Friedensgarten besucht, an einem Treffen teilgenommen und sich über die Arbeit in den Gärten bei uns informiert.
Inzwischen ist Herr Guillermowieder in Deutschland, mit großem Interesse möchte er mit einem anderen Studenten aus dem Studenten den Garten bewirtschaften.
In der Sitzung habe ich ein paar Tipps gegeben, erst soll den Garten nicht nur für Studenten aus dem Studentendorf zur Verfügung stellen,sondern den Gartenoffen für alle gestalten, z.B. anhand eines Austauschs und einer Vernetzung mit anderen Studentenheimen.
Der Garten sollte nicht nur auf das Bewirtschaften von Parzellen reduziert werden, sondern als Ort der Begegnung und des Wissensaustausches dienen. Die neuen Studenten können den Garten als Vergnügungsort nutzen und sich dort an den Nachmittagentreffen. Gemeinsam Tee und Kaffee trinken. Der Garten als Lernort ist ebenso vorstellbar und nicht ausgeschlossen.
Der Plan ist, dass sie sich mit dem Studentenwerk in der Robertkochstrasse, Goslerstrasse und der akademischen Börse Kontakt aufnehmen und sich gegenseitig besuchen und vernetzten werden.
Ich habe ihnen empfohlen, dass sie die Kindergärten des Studentenwerks anschreiben und dazu animieren mitzumachen, eine Parzelle zu bewirtschaften, die Natur zu erleben, Aktionen zu veranstalten, Ausflüge zu unternehmen: Anlässe können dabei z.B. der St. Martin Umzug im November oder die Eiersuche an Ostern sein.
Sie werden ein Info-Zettel schreiben und sie an der Universität verteilen. Ein erstes Treffen wird vielleicht im April stattfinden.