Gu, Mail, 10.11.
„Wir haben das Projekt im Mai 2015 gegründet und unsere Grundidee stützt sich auf den Gedanken, die Flüchtlinge – wortwörtlich – in die Mitte der Gesellschaft zu holen und zu integrieren. Besonders der Austausch und die Gemeinschaft stehen hier im Vordergrund: so erhalten die Flüchtlinge und Bielefelder Bürger die Möglichkeit den gegenseitigen Kontakt aufzubauen, Vorurteile abzubauen und sich kennen zu lernen.
Das Urban Gardening bietet hierfür eine perfekte Gelegenheit, damit Menschen sich begegnen und gleichzeitig zusammen etwas erschaffen können.
Wir haben hier an Flächen in Bielefeld – also eher zentral – gedacht, damit die Erreichbarkeit über Öffentliche Verkehrsmittel gegeben ist. Allerdings sind wir, was die Flächenwahl betrifft, noch relativ offen und stehen derzeit mit vielen Ansprechpartnern wie z.Bsp. Baugesellschaften, Kirchen, Schulen, öffentlichen Einrichtungen wie der Diakonie, Caritas und Bethel in Kontakt.
Wahrscheinlich werden wir mit einer Fläche beginnen und falls es sich ergibt werden wir weitere Flächen dazu nehmen – wie gesagt, wir sind da noch sehr offen.
Generell ist zu sagen, dass ein Enactus Projekt dazu dient eine Idee anzutreiben und umzusetzen, welche im späteren Stadion an einem Kooperationspartner abgegeben werden soll, der diese dann weiterführt, sodass ein langfristiger Nutzen für die Zielgruppe gestiftet werden kann.
Natürlich dauert es bis ein Projekt von einer derartigen Komplexität funktioniert und problemlos übernommen werden kann, deshalb haben wir uns auch keinen zeitlichen Rahmen gesetzt. Viel mehr wird Enactus das Projekt so lange unterstützen bis es an einen geeigneten Kooperationspartner abgegeben werden kann – das einzige was hierbei ggf. wechseln wird, sind die Studierenden, die das Projekt betreuen, durch etwaige Gründe wie den Abschluss des Studiums.
Leider ist es sehr schwer an geeignete Flächen zu kommen, da die Flächen – wie gesagt – gut erreichbar sein müssen und zudem Sanitäranlagen aufweisen sollten.
Im Rahmen unserer Teilnahme an Runden Tisch zum Thema Urban Gardening der Stadt Bielefeld haben wir viele Kontakte gesammelt – wie zum Beispiel Annnabelle von Art-At-Work – und fühlen uns durch positives Feedback auch von weiteren Parteien in unserem Vorhaben bestärkt.