(Gu, Mail, 26.10.)
Eigentlich hätte das Ganze schon 2006 starten sollen, aber da „durften“ wir noch nicht loslegen, da die Grundstücksverhältnisse noch nicht geklärt waren. Nun endlich haben wir in diesem Jahr „grünes Licht“ bekommen und direkt angefangen, unser Grundstück zu beleben. Zum einen gab es bereits von unseren Hausbesuchern interessierte Menschen für das Gartenprojekt (so sind bei uns z.B. die Foodsaver mit einem Fairteiler), zum anderen sind wir in die direkte Nachbarschaft gegangen und haben dort Leute angesprochen. So ist unsere Gruppe nun bunt durchmischt, von jung bis alt, ebenso haben wir verschiedene Nationen dabei. Inzwischen besteht unsere Gruppe aus 15 „Gartlern“, die nun schon das erste Stück Natur „beackern“.
Zunächst waren dies in dem Jahr nur bepflanzte Töpfe, von denen wir bereits eine gute Ernte einbringen konnten, nun sind wir aber direkt in der Erde.
Dazu brauchten wir natürlich auch die Zustimmung von Stadtgrün, die bislang für die Pflege unseres Grundstücks zuständig waren. Hier sind wir auf viel Offenheit gestoßen. Da der Boden unseres Geländes stark verdichtet war, hat Stadtgrün mit schwerem Gerät die ersten Beete bereitet. […] noch mehrere Hochbeete geplant, ebenso ein Bereich für kleine Kulturveranstaltungen und eine angrenzende Outdoorküche. Außerdem wir noch ein weiterer Beetbereich entstehen, ebenso eine kleine Streuobstwiese mit alten Obstbaumsorten. Da wir Soziokultur sind und sehr viele Kunstveranstaltungen machen, kommt bei uns auch die Kunst nicht zu kurz, die ebenfalls ihren Weg in den Garten finden wird. Insgesamt soll das Gelände immer wieder auch mit Kunstprojekten belebt und durchwirkt werden, Projekte, die nicht nur für die „Gartler“ offenstehen, sondern auch mal mit Schulklassen, Horten und Kindergärten durchgeführt werden.