(Gu aus alters, 9.10.)
Ein „Garten Eden“ für junge Flüchtlinge
Das ganz Besondere an der Sache: Viele der jungen Leute sind Flüchtlinge, manche werden nur ein paar Wochen in Düsseldorf bleiben. Aber auch deutsche Teilnehmer sind dabei, wie die 15-jährige Carolina aus Bochum. Andere kommen aus der Ferne, bleiben aber länger, etwa der 18-jährige Fahim, der sich gerade in der Tanzgruppe unter der Leitung der Tänzerin und Pädagogin Phaedra aus Griechenland die Beine verknotet hat. […] Alles soll spielerisch zugehen“, sagt er. Dazu gehören Ausflüge in den Wildpark oder in die Stadt. Gemeinsam sind sie alle Teil einer „Sehnsuchts-Werkstatt“, vereint unter dem Thema des Garten Eden. Dazu gehört, dass sie auf dem Vorplatz des Jungen Schauspielhauses einen tatsächlichen Garten anlegen, ganz im Stil des „Urban Gardening“. Und weil sich das alles nicht in ein paar Tagen realisieren lässt, wird das Projekt zu einem spielzeitübergreifenden Thema. […]
Im Mai, wenn es in dem echten Garten auf dem Vorplatz blüht, soll es eine erste große Präsentation geben. Bis dahin sollen regelmäßige Workshops stattfinden.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/junges-schauspielhaus-duesseldorf-garten-eden-fuer-junge-fluechtlinge-aid-1.5456897