Studis der Kunsthochschule planen den Bermuda-Garten

(Gu aus Antrag, Mails, Tel)
StudentInnen der Kunsthochschule Berlin-Weißensee sind dabei, auf einer 2700m² Wiese (Brache) einen Interkulturellen Garten aufzubauen. Shimeles hat sie beraten und war auch schon vor Ort. Direkt angrenzend ist ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge (400 Menschen, davon 100 Kinder), mit denen die Studis über Fußballspielen, Freiluftkino, Jammsessions und Besuche schon Kontakt aufgenommen haben. Neben Studierenden, den Nachbarn und den Flüchtlingen wollen sie auch die BüroarbeiterInnen für das Projekt gewinnen, die in den angrenzenden Büros tätig sind.
Das Projekt ist Teil eines interdisziplinären Semesterprojekts und wird begleitet von einem Prof des FB „Visuelle Kommunikation).
Den Vertrag für die Fläche hat die Rektorin unterzeichnet. Sie ist dem Projekt gegenüber sehr positiv eingestellt. Noch sind die Menschen aus der Nachbarschaft nicht mit im Boot. Die STudi-Gruppe plant nun Info-Veranstaltungen und will auch mit den Flüchtlingen engeren Kontakt knüpfen (sie haben schon einen Übersetzerpool aufgebaut) und weitere Bauworkshops für Hochbeete veranstalten (den ersten gab es schon). Sie haben einen gebrauchten Bauwagen gekauft (Geld von der Hochschule, Asta), in dem Werkzeuge gelagert werden können, sind in Kontakt mit KunstStoffe und auch mit den Leuten, die den Färbergarten an der Kunsthochschule betrieben haben (die jetzt beim Klunkerkranich in Neukölln dabei sind)
Sie wollen gerne, dass das Projekt bis Frühjahr 2016 eigenständig ist, wissen aber auch, dass das ein sehr kurzer Zeitraum ist. Ihr Organisationsmodell ist derzeit: eine Kerngruppe übernimmt bestimmte Aufgaben. “ Wir wollen jetzt eine funktionierte Struktur von „Hauptverantwotlichkeiten“ aufbauen, die wir weitergeben können. Sobald eine Verantwortlichkeit ausfällt suchen wir Ersatz. Ausserdem wollen wir den Garten langfristig in den Institutionen: Kunsthochschule und Flüchtlingsunterkunft verankern.“
Sie überarbeiten ihren Antrag (Finanzplan hat die SItuation nicht mehr getroffen), nehmen Kontakt zu Spielfeld Marzahn und dem Rosenduftgarten auf.