(Gu, mail, 23.4.)
„Die GRÜNE Ratsfraktion hatte gestern (Mittwoch, 22.04.15) unter dem Titel „Quo Vadis Kleingärten“ zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung zur Zukunft der Kleingärten im Kulturhaus Hainholz eingeladen. Unter der Moderation von Pat Drenske, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion, diskutierten die Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover, Sabine Tegtmeyer-Dette, der Vizepräsident des Bezirksverbands Hannover der Kleingärtner, Dr. Reinhard Martinsen, und der Geschäftsführer der Internationalen StadtteilGärten Hannover, Eberhard Irion, mit dem engagierten und fachkundigen Publikum.
Die Ergebnisse der Diskussion fasst Drenske so zusammen:
– „Kleingärten erfüllen eine wichtige ökologische und soziale Funktion für die Landeshauptstadt. Daher sind ökologisch hochwertige und wohnortnahe Gärten zu schützen bzw. neu zu schaffen.
– Bezüglich einer Flächenkonkurrenz zwischen Wohnungsbau und Kleingärten ist nichts in Stein gemeißelt. Der Rat legt schlussendlich fest, wo gebaut wird. Die GartenbesitzerInnen werden ggf. entschädigt. Die Zahl von 20.000 Kleingärten soll jedoch erhalten werden.
– Für wegfallende Gärten soll Ersatz geschaffen werden. Diese Ersatzflächen können auch öffentliche sein, da gemeinsames Gärtnern immer beliebter wird.
– Gärtnern ist wieder „in“. Es werden daher neue Gartenformen benötigt, um den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen gerecht zu werden. Die „neuen“ Gartenformen können sich in Partnerschaft mit den traditionellen Kleingärten entwickeln.“