weiterer Nachbarschaftsgarten in Wuppertal -als Teil einer Street Art Reihe

(Gu aus alerts, 3.4.)
[…] Jetzt kommt „Urban Gardening“ auch nach Barmen: Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz startet ab Montag (13. April 2015) auf dem Grundstück Heinrich-Böll-Straße, Ecke Hilgershöhe, einen Mitmachgarten unter Einbindung der Nachbarschaft im Rahmen des Street Art Projekts „Street-A-Tag“.  Die dortige Wiese – inklusive Zaun, Mauer und Gebäude – soll kreativ bespielt und bepflanzt werden, um zukünftig den Menschen im Umfeld als Treffpunkt, Gemeinschaftsgarten und für buntes Miteinander zu dienen.
Zum Mitmachen eingeladen sind Leute aller Generationen und Nationalitäten, die Spaß daran haben, gemeinsam mit anderen ihre Umgebung kreativ zu gestalten.
Gefragt ist tatkräftige Unterstützung von Helfern und durch (Garten-)Knowhow, aber auch Kompost-Erde, alte Schuhe, Sperrholz zum Bau von Hochbeeten, Kaninchendraht, Gewebesäcke sowie Spaten, Schaufeln oder Harken. Auch für Kleinigkeiten wie Wickeldraht, Kabelbinder, Nägel und die eine oder andere Pflanze ist die Wuppertaler Initiative dankbar.
Ziel ist es, eine Gemeinschaft im Wohnquartier entstehen zu lassen, die den Garten zukünftig übernimmt und weiterführt. Es geht um einen dauerhaften, bunten „Wohlfühlplatz“ für die Nachbarschaft, der als Gemüsegarten der Nahversorgung dient sowie als Freizeit- und Begegnungsraum allen offensteht.“
http://www.wuppertaler-rundschau.de/lokales/ein-garten-fuer-ein-stadtviertel-aid-1.4987249
http://streetatag.jimdo.com/

(Gu, 16.4.)
Das Projekt ist Teil von Streetart. Mehr dazu: http://streetatag.jimdo.com/projekt-street-a-tag/

(Gu, Mail)
Ja, wir sehen das als Street Art, auch wenn Sie diesbezüglich unseren Ansatz interessant finden. Wir, die Wuppertaler Initiative e.V. organisieren den Garten und die gesamte Nachbarschaft, ob jung oder alt, unterschiedlichen Ursprungs und wie auch immer, ist herzlich dazu eingeladen mitzumachen. Nein, wir sind nicht aus dem Stadtteil, wo das Projekt entsteht, aber wir sind unheimlich nett von der Nachbarschaft aufgenommen worden und findet viel Unterstützung. Es ist ein Projekt sowohl für wie auch mit den Anwohnern, mit dem Ziel/Hoffnung, dass sich eine Initiative im Stadtteil bildet, die den Garten im Sinne des Projekts weiterführt. Die Anwohner sind jeden Tag in die Planung mit einbezogen, aber wir sind erst in unserer  zweiten Woche und alles entwickelt sich gerade und wir sind mega auf die Entwicklung gespannt. Ich finde ein Projekt sollte auch Spontanität haben. Vieles muss im Vorfeld geplant werden, aber nicht alles. Bei den vielen Unterstützern handelt sich überwiegend um Sachspender. Unsere Arbeit ist die Eigenleistung, die die Wuppertaler Initiative mitbringt. Projekt läuft bis Ende Sep. 2015. Sollte sich keine Nachbarschaft finden, werden wir die Zelte abbrechen, wieder eine Wiese pflanzen und uns unserem nächsten Street Art Konzept widmen. Der Plan ist alle 10 Stadtteile Wuppertals mit irgendeiner „Technik“ der Street Art zu bespielen, die Bürger einen neuen, interessanten oder ungewöhnlichen Blickwinkel auf ihren eigenen Stadtteil zu geben, zu motivieren, selbst in und für ihren Stadtteil tätig zu werden. Im Hintergrund geht es uns darum nachbarschaftliche Kontakte zu stärken, Begegnungen zu schaffen und das Leben etwas spannender und bunter zu machen. Damit neue Identifikationen mit dem Stadtteil entstehen, Verantwortung für das eigene Umfeld übernommen wird und wir mit Sorgen dafür tragen, für die Gegend in der wir leben.