In Ludwigshafen gibt es inzwischen 4 Gartenprojekte

(Gu, Mail und Recherche, 11.12.)

In Ludwigshafen war der MuseumsHackGarten das erste Gartenprojekt. Inzwischen gibt es noch drei weitere: zum einen den Bürgergarten: „Der Bürgergarten, der im Bürgerpark entstehen wird [ist inziwschen – seit Mitte Mai – eröffnet], soll für alle in der Pfingstweide sein: Für Jung und Alt, Familien und Einzelpersonen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Institutionen, Firmen, für alle, die Interesse am gemeinschaftlichen Gärtnern und an der Schaffung eines Ortes der Begegnung haben. Neben dem gemeinsamen Säen und Ernten sind vielfältige Projekte im Garten möglich: Umweltbildung für Kinder, interkultureller Austausch, Konzerte, Kunstprojekte, gemeinsames Kochen und vieles mehr. Auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern können Gartenfreundinnen und Gartenfreunde Beete bepflanzen, im Unterschied zum hack-museumsgARTen, der aus mobilen Beeten besteht, kann in der Pfingstweide direkt in die Erde gepflanzt werden. Hergerichtet wurde die Fläche mit Unterstützung des städtischen Bereichs Grünflächen und Friedhöfe.“ Und zum anderen den Interkulturellen Mitmachgarten: „Im April 2014 wurden die ersten Pflanzen gesetzt, mittlerweile blüht schon einiges. Der neue Interkulturelle Mitmach-Garten auf dem Gelände hinter dem Gemeindezentrum der Comeniuskirchengemeinde wächst und bringt unterschiedliche Menschen zusammen.

Jungs der Klasse 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus haben eine Bank aus Holz für den Garten gebaut.

[…] Bewusst haben die Initiatoren des Gartens – Quartiersmanager Reimar Seid vom Soziale Stadt Büro Oggersheim West, Pfarrerin Reinhild Burgdörfer von der Kirchengemeinde und Levent Ekici vom Verein „El Ele – Hand in Hand“ – darauf verzichtet, das Gelände einzuzäunen. Es ist markiert, soll aber jederzeit zugänglich sein. Beteiligte können ihre „Beete“ pflegen, wann sie möchten. Zur Bewässerung können sie Wasser aus einer eigens für das Projekt angeschafften Regenwassersammeltonne entnehmen, die nach Bedarf auch mit Leitungswasser aufgefüllt wird. Regelmäßig finden an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat „Garten-Treffen“ im Comeniuszentrum statt. Der Garten soll auch für Veranstaltungen genutzt werden. Das Fastenbrechen im Ramadan, das das Quartiersmanagement seit Jahren gemeinsam mit El Ele“ und der Comeniuskirchengemeinde organisiert, wird wohl in den Garten umziehen. Und auch ein Erntedankfest im Herbst ist schon in Planung. Da trifft es sich gut, dass Schüler der 9a der Adolf-Diesterweg-Realschule plus im Fach Arbeitslehre einen Beitrag für den Garten leisten, und zwar in Form von Sitzgelegenheiten. So entwarfen die zehn Jungen zunächst auf dem Papier, dann mit Hilfe von Pappe Modelle für Holzbänke, die sie nun nach und nach bauen. Ziel des Projektes ist es, ein Stück „Brachland“, zentral im Gebiet gelegen, für alle Anwohnerinnen und Anwohner nutzbar zu machen und einen Ort der Begegnung zu schaffen, betonen die Initiatoren. Auf dem Gelände, auf dem der Mitmachgarten entsteht, sollte vor Jahrzehnten ein Kirchengebäude mit einem Kirchturm gebaut werden. Aber die Pläne wurden verworfen und die Gottesdienste finden im Gemeindezentrum statt.“ Das dritte Gartenprojekt ist der Amaliengarten: „Seit Mai 2014 wird auch im Stadtteil West gemeinsam gegärtnert. Der Amalien-Garten bietet ungefähr 400 Quadratmeter Fläche zum Säen und Ernten. Der Garten in der Amalienstraße soll nicht nur ein Ort des Gärtnerns, sondern auch ein Treffpunkt zum gemeinsamen Reden und Zusammensitzen für Jung und Alt sein. Wie in allen interkulturellen Gärten in Ludwigshafen können auch im Amalien-Garten im Soziale-Stadt-Quartier West alle, die Lust haben, mitmachen. Jeden Abend ab circa 18.30 Uhr sind in der Regel Gärtnerinnen und Gärtner da. Interessierte können dann einfach vorbeikommen. Quartiersmanager Martin Armingeon ist jeden Dienstag ab 16 Uhr im Garten, um sich mit den Gärtnerinnen und Gärtnern auszutauschen“

Alle zitierten Passagen sind von hier: http://www.ludwigshafen.de/nachhaltig/engagement/interkulturelle-gaerten/