(Gu, Mail, 20.9.)
unklar, ob es sich hier um Gemeinschaftsnutzgärten handelt – habe ich per Mail noch gefragt (noch keine Antwort)
[…]Karlsplatz in Wuppertal, einem sehr zentralen Platz, der aber schon schönere Zeiten gesehen hat und inzwischen viel von Randgrppen genutzt wird, die ersten Schritte zum nächsten und grlößer angedachten Gartenprojektes getan. Im Juli hat der Verein NANK, dessen Vorsitzende ja Christine Nordmann ist, hier die Blumenkübel mit Gemüse & Co. bestückt. Dies ist der erste, wirklich offene Garten in Wuppertal und dient in erster Linie dazu, das Thema Urban Gardening in die Öffentlchkeit zu tragen.
Es hat viele, viele Gespräche mit den Bürgern seither gegeben und jeglichen Unkenrufen getrotzt – er ist nicht von Vandalen heimgesucht worden sondern steht unter liebevoller Beobachtung der Menschen, die ihre Tages- und Nachfreizeit auf dem Platz verbringen. Die Hausdame des angrenzenden Einkaufszentrums hilft gießen und die Geschäftsführung des Zentrum hat selbst mit Hand angelegt, als einmal kiloweise Taubenfutter in die Tröge geschüttet wurden und eigenhändigt die Körner entfernt.
Wir haben bei solchen Auswirkungen eine schöne innere Freude.
Als zweites Projekt möchte ich Ihnen ein Projekt an der Diakoniekirche, einen Steinwurf vom vorgenannten Karlsplatz entfernt, melden. Hier entsteht ein Nachbarschaftsprojekt, das von zwei Betreibern ins Leben gerufen wurde. Das Gelände mit ca. 1000 qm wird von der Diakonie zur Verfügung gesteltt.
Betreiber des Gartens ist einmal der Verein Stadtmission e.V. und zum anderen die Selbsthilfegruppe Kräuter aus Wuppertal, die in liebevoller, zeit- und kraftintensiver Arbeit das verwilderte und als Hundeklo und Mülleimer genutzte Grundstück in eine wirklich schöne Oase umwandeln. Der Garten nennte sich daher auch ‚Inselgarten‘