(Gu, Tel, 11.9.)
Die Berlinsche Galerie möchte einen Gemeinschaftsgarten weiterführen bzw. beginnen. Sie haben schon eine Kunstaktion gemacht (Gartenparade) und wollen nun Leute verstärkt gewinnen, sich einzubringen und zu gärtnern. Sie haben schon losgelegt:
„auf dem Museumsvorplatz entsteht im Sommer 2014 ein urbaner Gemeinschaftsgarten, teils angelegt, teils im Wildwuchs, teils als stetig wachsendes Naturprojekt. Menschen jeden Alters – aus der direkten Nachbarschaft des Museums, aber auch darüber hinaus – sind eingeladen den offenen Garten mitzugestalten.
Ganz im Sinne des Urban Gardening können alle Interessierten Blumen, Pflanzen und Kräuter anbauen, eigenständig oder in organisierten Workshops. Mit lokalen Gruppen, Nachbarn und Familien werden Expertenteams gebildet, die ihr Know How, ihre Ideen und Ressourcen einbringen und die Beete gemeinschaftlich gestalten und nutzen. Den Auftakt bildete ein öffentlicher Workshop am 09. August 2014, bei dem erste Beete angelegt wurden.
Das Urban Gardening-Projekt gehört zu den umfangreichen Aktivitäten während der Sanierungsphase des Museums. In unterschiedlichen Projekten wird die städtische Umgebung der Berlinischen erkundet und das Verhältnis von Kultur und Natur thematisiert. Auch die Schulprogramme im Atelier Bunter Jakob nutzen die Gärten als Forschungsfeld:
Fragen der Nachhaltigkeit, des natürlichen Artenreichtums in der Stadt, des Verhältnisses von Stadt und Natur können auf praktische, sinnliche Weise erfahren werden, etwa beim Umgang mit Pflanzensamen oder Insektenhotels.“http://www.berlinischegalerie.de/home/redaktion/garten/community-gardens/
Bisher haben sie eine Fläche von 10m². Robert Shaw von den Prinzessinnengärten haben sie gewonnen für die Betreuung und gärtnerische Anleitung. Sie stellen sich das vor wie die „Gartenarbeitstage“ im P-Garten.