(Gu, Recherche und Mail, 13.8.)
Der Gemeinschaftsgarten von „Essbares Saarbrücken“ heißt „Aktivisten-Garten“. Die Ansprechpartnerin beschreibt das Projekt so: „Unser Garten ist leider recht klein. Ich schätze mal, dass es nicht mehr als 40 m^2 sind. Die Fläche gehört der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael. Pacht zahlen wir keine. Wir bekommen sogar noch Wasser von der Pfarrgemeinde gestellt und dürfen die Gartengeräte mitbenutzen. Aber immerhin profitiert die Pfarrgemeinde ja auch von unserem Projekt, denn die Fläche war vorher total verwildert und wurde von Vorbeigehenden genutzt, um ihren Müll zu entsorgen. Da liegen Welten dazwischen wie die Fläche früher aussah und wie sie jetzt aussieht. In unserer Urban Gardening Gruppe sind etwa 10 Mitglieder, die wirklich regelmäßig kommen. Dann gibt es noch ein paar, die ab und an vorbei kommen, um mitzugärtnern, wenn es ihnen gerade reinpasst. Generell treffen wir uns jeden Donnerstag ab 17.30 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern. Unabhängig von diesem festen Termin werden aber immer mal wieder Extratreffen ausgemacht und auch Grillfeste veranstaltet. Die Fläche wird komplett gemeinschaftlich genutzt und ist nicht umzäunt. Wir hatten mal überlegt, individuelle Stücke anzulegen, haben uns dann aber dagegen entschieden. Außerdem darf jeder, der möchte sich an dem Gemüse bedienen – auch, wenn er nicht zur Gartengruppe gehört.“