(Gu aus google alerts vom 14.7.)
„Elisabeths Garten, jene Hochbeetkonstruktion, die anlässlich der Quadriennale im Innenhof des Naturkundemuseums aufgebaut wurde, hat jetzt, zum dritten Tag der offenen Gartenpfote im Juli, seine beste Zeit. Die im Mai gerade gekeimten Pflänzchen haben kräftig an Größe zugelegt, in den 60 Hochbeeten sprießt üppiges Grün. „Was bedeutet Elisabeths Garten?“, fragt eine Besucherin, die durch das weit geöffnete Tor den Innenhof betritt. Freundlich wird ihr erklärt, dass der Garten nach Elisabeth Auguste benannt wurde, der Gattin Carl Theodors, der das Benrather Schloss erbauen ließ. [..]Eine für Museen eher untypische Klientel. Mit Pflegetipps können Klauke und ihre Mitstreiterinnen immerhin aufwarten, bei der Frage, ob man die Kübel auch kaufen kann, müssen sie passen. Denn die Konstruktion, wie sie in Benrath steht, gibt es nicht von der Stange, sie wurde eigens für das Quadriennale-Projekt gebaut. Und sie soll noch mindestens ein Jahr stehen bleiben, damit die Fruchtfolge gesichert ist. „Es existieren Überlegungen, die Konstruktion zu zerlegen und in Einzelteilen zu verkaufen, aber genaue Pläne gibt es noch nicht“, sagt Klauke.Bedauern würde sie es, denn das Projekt „Urban Gardening“ ist gut angelaufen. Nicht nur die Museumsmitarbeiter kümmern sich neben ihrer Arbeit täglich um die Gemüsepflanzen, zupfen Unkraut oder gießen. Jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag ist offenes Gärtnern mit mal mehr, mal weniger Helfern. Manchmal gibt es sogar fast zu viele helfende Hände. So kamen am Samstag knapp 50 Freiwillige. Bei 60 Pflanzbeeten war die Arbeit schnell erledigt.“
http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/urban-gardening-blueht-und-gedeiht-1.1691965