(Gu aus google alerts vom 20.6.)
[…Es gab Planungen, dss der „Kapuziner-Garten“ einem Parkdeck weichen solle. Studierende haben sich erfolgreich dagegegen gewehrt und einen studentischen Gemeinschaftsgarten daraus gemacht] Inzwischen sind die Planungen für ein Parkdeck bekanntlich vom Tisch – der Protest der Bevölkerung war zu groß – das Gartenprojekt „Eden“ gedeiht jedoch weiterhin prächtig. Überwiegend sind das Studierende der Universität, die den Gemeinschaftsgarten hegen und pflegen und gemeinsam entscheiden, was wie angebaut wird. Die Beete sind kreisförmig immer zu drei Viertel bepflanzt – aktuell auch mit Kartoffeln, Mangold, Salat und Kohlrabi, ein Viertel bleibt „Wildwuchs“, der dann im Herbst untergepflügt wird und den Nährboden für die Aussaat des nächsten Jahres darstellt. Hier stehen derzeit Mohn- und Kornblumen in vollster Blüte. Täglich kommt der „Gießdienst“ vorbei und besprengt das Beet mit Wasser. Donnerstags um 16 Uhr treffen sich dann alle Beteiligten, ernten gemeinsam und besprechen, was als Nächstes zu tun ist. „Wir säen nur samenfestes Saatgut“, sagt Umbach. Das sei zwar im Einkauf teurer, hat aber jetzt zur Folge, dass die Aussaat alles „Marke Eigenbau“ ist, wobei heimische und ältere Sorten bevorzugt werden. Denn in dem Projekt geht es auch darum, ein Zeichen für gesunde Ernährung zu setzen und die Zusammenhänge der Natur verstehen zu lernen. Seit diesem Semester ist der Garten nicht nur eine engagierte Freizeitbeschäftigung, sondern auch offiziell ein Lehrmodul der Biologiedidaktik der Katholischen Universität.“
http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Eichstaett-Bienenvoelker-im-Kapuzinergarten;art575,2928688#plx1746786923