Details zum geplanten Giesinger Gemeinschaftsgarten

(Gu aus Antrag an uns, 3.6.)
…“[soll auf) 150 Quadratmetern ein temporärer Gemeinschaftsgarten entstehen, den Giesinger Bürgerinnen und Bürger nutzen können. Die Fläche liegt im Umgriff des Bebauungsplanes Nr. 46, dessen Umsetzung geplant ist, jedoch erst mittelfristig erfolgen kann, da zuvor noch eine Neuordnung der Grundstücksverhältnisse erfolgen muss. Die Fläche liegt an einem bislang eher unwirtlichen Abschnitt der Tegernseer Landstraße. Durch den Gemeinschaftsgarten kann hier ein Impuls gegeben werden, der die Anwohnerinnen und Anwohner sowie Passantinnen und Passanten
ermutigt sich näher mit dem Standort zu beschäftigen und sich in die Entwicklung der Tegernseer Landstraße einzubringen. Das Gärtnern schafft einen Rahmen für städtische Naturerfahrung, für „Selbermachen“, für Begegnung und Gemeinschaft, auch im interkulturellen Kontext. Aus einfachen, recycelten und mobilen Strukturen soll der Garten entstehen: Bäckerkisten, Reissäcke, Hochbeete aus Palettenholz, usw.
Green City e.V. organisiert die Aktivierung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Koordination und Logistik des Gartens. Ziel des Vereins ist es, eine intensive soziale und ökologische Nutzung der Fläche durch die Giesinger Bevölkerung zu fördern. […]Für die gärtnerische Pflege der Beete sollen die Bürgerinnen und Bürger selber verantwortlich sein, der Koordinator begleitet sie aber dabei. Der Garten kann darüber hinaus gelegentlich als Treffpunkt für andere Giesinger Initiativen benutzt werden. Die Bürger können den Garten jederzeit besuchen. Die Besucher sollen dazu angeregt werden, weitere Bepflanzungsmaßnahmen in Ihrer Umgebung zu initiieren. […]Abhängig vom Engagement und der Anzahl der Hobby-Gärtner wäre eine temporäre räumliche Ausweitung des Gemeinschaftsgartens auf zwei zusätzliche Flächen denkbar. Green City könnte den Antrag für die Zwischennutzung einer mit Bäumen beschatteten Fläche stellen, die sich in der unmittelbaren Nähe des geplanten Gartens befindet. Die Parzelle könnte für ökologische Projekte (Bauen von Nistkästen, Tests von unterschiedlichen Staudenaussaaten für schattige Lebensbereiche…) und als Treffpunkt für die Hobby-Gärtner (sowie befreundete Initiativen) verwendet werden. Außerdem wird es in absehbarer Zeit auch Veränderungen auf dem benachbarten städtischen Gelände, dem so genannten „grünen Spitz“ (Tegernseer Landstraße 102-104), geben“