(Gu aus google alerts vom 17.5.)
„[…] LUB-Stadtrat Alexander Reinert präsentierte eine Reihe von Vorschlägen und Ideen, wie man angelehnt an die weltweite Bewegung des „Urban Gardening“, also dem Gärtnern in den öffentlichen Räumen der Städte, der Idarer Fußgängerzone neues Leben einhauchen könne. Die Initiative dafür, so machte Reinert deutlich, müsse vom Bürger ausgehen und wohl auch in seiner Hand bleiben, die Stadtverwaltung könne bestenfalls unterstützend mitwirken. […] Reinert begann mit einer deprimierenden Analyse des Ist-Zustandes von Idar: Die Fußgängerzone sei geprägt von zunehmenden Leerständen, einer zwar sauberen, aber nüchternen und langweiligen Optik, niedriger Verweildauer der Besucher, fehlenden Anreizen, geringem Wohlfühlfaktor. Das und die Ideenlosigkeit der Akteure führe dazu, so Reinert, dass es keine Anreize für Investoren gebe, was wiederum zu Resignation, Stillstand, einem Gefühl der Nichtbeachtung und oftmals sogar Wut bei Anwohnern und Geschäftsleuten führe. […]Reinert entwarf die Vision einer durch viele kleine private und gemeinschaftliche Aktionen begrünten Fußgängerzone. Der Fantasie seien dabei keine Grenzen gesetzt, Projekte könnten vom Terrassenplatz am viel zu wenig genutzten Idarbach über Sinnesbänke, einen Picknickplatz oder einen offenen Gemüse- und Obstmarkt der Bürger bis hin zum Sommercamp „Gärtnern für Kids“ oder einer Fahrradleihstation mit offener Fahrradwerkstatt reichen. Ebenso seien Kindergärten in die Aktivitäten einbeziehen. Ziel sei es letztlich, den öffentlichen Raum als Lebensraum für den Bürger wieder zu entdecken und auf neue und zeitgemäße Weise weiterzuentwickeln[…]“
Quelle: http://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/nahe_artikel,-Urban-Gardening-Buergerliches-Gruen-soll-Idar-retten-_arid,1152209.html