weiteres zu Erntezeit Hannover

(Gu, Mail vom 28.4.)
Der mit Schwermetallen belastete Boden führt dazu, dass die Fläche mit „einem roten Punkt“ gekennzeichnet ist. „Auf jeden Fall erschwert uns der belastete Boden die Öffentlichkeitsarbeit. Allerdings haben wir dadurch auch die Möglichkeit, den Garten langfristig zu entwickeln. Er wird nie Bauland werden, was uns eine entspannte Perspektive verschafft. Alles, was wir aufbauen, bleibt uns langfristig erhalten. Mit nicht essbaren Nutzpflanzen möchten wir uns der Situation anpassen. Zurzeit experimentieren wir mit Lavendel. Wenn er sich wohl fühlt, prüfen wir einen größeren Anbau, um daraus z.B. Levendelkissen herzustellen. Wir möchten die Anpflanzung von Bambus prüfen und Pflanzen, die sich ggf. für Herbst/Winter-Dekoration nutzen lassen. Der Newsletter umfasst ca. 100 Interessentinnen, wobei zu den Arbeits- und Ernteeinsätzen ca. zwei bis acht Personen wechselnd teilnehmen. Allerdings hatten wir einen organisatorischen Rückschlag, weil unser wichtigster Gartenexperte beginnt, einen landwirtschaftlichen Betrieb aufzubauen. Deshalb hat er leider kaum noch Zeit für das Projekt und wir kommen deshalb sehr viel langsamer voran als geplant. Unsere Fläche hat ca. 400 qm.
Gemeinsam werden die Bäume bearbeitet, während die Fläche ansonsten individuell genutzt wird – auch als Freizeitgarten, z.B. von Künstlerinnen als kreativer Ort. Auch spirituelle Menschen haben sich getroffen, z.B. Legen eines Medizinrads, Energiearbeit.
Auf Kisten haben wir bisher verzichtet, weil ein Bewässerungskonzept fehlt. Es ist jedoch gut vorstellbar, dass wir auch vertikales Gärtnern beginnen.
Wir sind hierarchiefrei, kollaborativ organisiert, aufeinander aufbauend, Dragon Dreaming-Prozesse nutzend.
Die Nutzung des Gartens und die Mitarbeit ist für alle offen. Solange wir im Garten keine Hütte o.ä. haben, treffen wir uns montags, 17 Uhr, zum veganen Schlemmerbuffet

# Erntezeit Hannover