Gladbeck: Interkultureller Hochbeetgarten füllt Hochbeete auf

(Antrag, Antworten)
Antrag auf Erde zum Nachfüllen der Hochbeete (ist abgesackt), Bau von niedrigen Hochbeeten für Beerensträucher, die sie geschenkt bekommen haben.

  1. Wie viele Beete sind es bei Ihnen nochmal und wie viele Menschen machen mit?

Der interkulturelle Hochbeetgarten in Gladbeck besteht aus 11 Hochbeeten, eins davon ist ein behindertengerechtes Beet, mit dem Rollstuhl unterfahrbar. Es machen mit, eine Kindergartengruppe (ca. 15 Kinder), eine Schulklasse (ca. 20 Kinder und Lehrkräfte), eine Kinder- und Jugendeinrichtung mit ca. 10 Kindern und Jugendlichen, eine Bildungseinrichtung mit Hausaufgabenhilfe, Deutschkurse usw. mit ca. 20 Kindern und Erwachsenen, die interkulturelle Frauengruppe mit ca. 15 Frauen und zwei alleinstehende ältere Damen.

 

  1. Um was für Erde handelt es sich/woher bekommen Sie diese?

Die Erde beziehen wir über den einzigen Gartencenter in unserer Stadt (Schellewald). Es ist Bio Hochbeeterde.

 

  1. Wieso sollen die Beeren in Hochbeete? Könnten diese nicht direkt in die Erde gepflanzt werden (was ja für die Pflanzen besser wäre?) Wer baut die Hochbeete und wie teuer sind die Materialien? Wer wird sich dann um die Sträucher kümmern?

Die kleinen Hochbeete für die Beerensträucher sollen nicht höher als 50-80 cm sein. Die Beerensträucher werden Erdkontakt haben. Auch die anderen 11 Hochbeete stehen nicht auf Steinen/Pflaster. Sie haben alle Erdkontakt. Da unser Hochbeetgarten in einer öffentlichen Parkanlage ist, drumherum denkmalgeschützte schöne Häuser, haben wir von der Stadt die mündliche Vorgabe, dass wir zwar auf der Fläche, die uns zur Verfügung steht, Hochbeete und Niedrigbeete aufstellen dürfen, aber nicht die Fläche umgraben dürfen. Die Materialien sind Bausätze aus dem Baumarkt, die wir selbst zusammenbauen können.

seit Anfang 2025 ist er als offizielles Projekt in die
IGA aufgenommen. Über die Plattform „Mein Garten“ werden bürgerschaftliche
Nachhaltigkeitsprojekte sichtbar gemacht, miteinander vernetzt und zum Austausch angeregt. Ziel
ist es, Inspiration zu geben, Beteiligung zu fördern und den Besucherinnen und Besuchern der IGA
2027 die Vielfalt bestehender Initiativen in der Region aufzuzeigen. Die Einbindung in diese Netzwerke stärkt die Außenwirkung des Gartens, eröffnet neue
Kooperationsmöglichkeiten und verankert das Projekt dauerhaft im regionalen
Nachhaltigkeitsdiskurs.

Der Garten ist offen für alle Interessierten und organisiert sich unter anderem
über Hochbeet-Patenschaften, die eigenständigen Anbau mit
gemeinschaftlichem Austausch verbinden. Während der Gartensaison finden
wöchentliche Treffen statt, ergänzt durch thematische Veranstaltungen und
kontinuierliche Gespräche. Der Hochbeetgarten hat sich zu einem lebendigen
Ort der Begegnung entwickelt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene
unterschiedlicher Herkunft arbeiten hier gemeinsam und bringen ihre
Erfahrungen, Perspektiven und kulturellen Hintergründe ein. Diese Vielfalt prägt
die Zusammenarbeit und stärkt gegenseitigen Respekt, Toleranz und
Verständigung.
Neben ökologischem Lernen entstehen soziale Lernprozesse: Gespräche über
Werte, Lebensgeschichten und Zukunftsvorstellungen sind fester Bestandteil der
gemeinsamen Arbeit. Der Garten fördert damit ein friedliches, faires Miteinander
und leistet einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt
Gladbeck.
Der aktuelle Entwicklungsstand zeigt eine stabile Verankerung im Quartier und
eine hohe Akzeptanz in der Stadtgesellschaft. Der Garten wird nicht nur als
Anbaufläche, sondern als sozialer Treffpunkt wahrgenommen. Durch
Patenschaftsmodelle, regelmäßige Treffen und die Vernetzung mit regionalen
Akteurinnen und Akteuren bleibt das Engagement dauerhaft lebendig und
entwicklungsfähig.