(Projektbesuch)
An der GU Hagenower Ring gibt es einen Gemeinschaftsgarten. Die Ehrenamtskoordinatorin Eva ist inzwischen bei BENN um die Ecke und hat auch da (Schweriner Ring) einen Gemeinschaftsgarten aufgebaut/ein vorhandenes Gartenprojekt weiterentwickelt.
Die jetzige EA Koordinatorin hat mit anderen Aufgaben viel zu tun, der Garten ist nicht mehr so aktiv Teil ihrer Arbeit.
Da immer wieder geklaut wurde (von anderen Bewohner*innen), trotz großen Schilder in mehreren Sprachen, Infotagen, direkten Gesprächen, haben sie sich entschieden, einen Zaun bei den Zugängen zum Garten vom Gelände der GU aus zu bauen. Um überhaupt auf das Gelände zu kommen, muss man sich anmelden und einen Zettel unterschreiben und wir bekamen dann einen Schlüssel zum Garte.
Bei dieser Bauaktion ware viele Männer begeistert dabei. Die Beete sind gemeinschaftlich, die Ernte wird unter allen Beteiligten geteilt. Derzeit sind hauptsächlich Kinder dabei. Von außen ist das Gartenprojekt gut zu sehen. Dieses Gartenprojekt wird kein Selbstläufer, dafür gibt es zu viel Wechsel in der GU. Es braucht zudem eine Person, die in der GU arbeitet, um den Garten immer wieder vorzustellen, jemand, der/die die Menschen kennt und mit ihnen zusammen im Garten ist. Keya/soulgarden hatten dieses Projekt mal begonnen und dann an Eva übergeben. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft ist konstante Gärtnerin im Garten, sie kann aber z.B. nicht gießen. Weitere Menschen aus der Nachbarschaft sind nur ab und an dabei.
BENN hat in Höhenschönhausen am Schweriner Ring Räume in einem ehemaligen Jugendclub. BENN macht dort offene Stadtteilarbeit mit Hausaufgabenhilfe, Veranstaltungen, Treffen, Kursen. Ein Teil des Außengeländes ist ein Gemeinschaftsgarten. Eine ältere Frau aus der Nachbarschaft gärtnert schon länger auf der Fläche. Sie ist wohl sehr angetan davon, dass hier nun ein Gemeinschaftgarten entsteht. Sie hat allerdings klare Vorstellungen, wie alles ablaufen und organisiert sein soll, was andere abschreckt.
mit dabei sind noch 6 Leute aus der Nachbarschaft und ab und an vorbei kommen auch noch welche. Es gibt Gemeinschaftsbeete und individuelle Beete, sie können im Boden arbeiten und haben auch Hochbeete. Das Konzept des Gartens entwickelt sich gerade noch. Sie haben den Luxus, dass es eine Gärterin auf Honorarbasis gibt, die den Garten betreut. Eva ist für die Gruppe zuständig. Ab und an gibt es Workshops, da kommen aber die Gärtner*innen eher nicht, sondern nur die Mitarbeiter*innen.