Berlin: Gewächshaus als Experimentierort

im Berliner Osten hat sich diesen Sommer eine Initiavgruppe gegründet, die ein leerstehendes 1500m2 großes Gewächshaus ab nächsten Jahr anmieten und gemeinschaftlich mit Menschen aus der Nachbarschaft bewirtschaften möchte. Die Gruppe besteht aus Gemüsebäuer*innen (gelernte oder in Ausbildung), einer gelernten Ackerbäuerin, erfahrenen Gemeinschaftsgärtner*innen und Aktiven der örtlichen Kiezarbeit.

Im Kern unserer Projektidee steht, an dem Standort ein kollektiv getragenes non-profit Gartenprojekt aufzubauen. Wie dies genau in einem so großen Gewächshaus aussehen kann, wollen wir im Rahmen eines ersten Experimentierjahres ausprobieren. Dabei wollen wir eine Kombination verschiedener Modelle einer gemeinschaftlichen und solidarischen Nutzung

ausprobieren: ein Bildungs- und Schulgarten, (interkultureller) Nachbarschaftsgarten mit Einzelparzellen und Gemeinschaftsflächen.

Perspektivisch käme für uns für einen Teil der Fläche auch eine Weiterentwicklung in Richtung Selbsterntegarten oder solidarische Landwirtschaft in Frage. Für uns ist wichtig in diesem ersten Jahr ein Projekt aufzubauen, dass langfristig funktioniert, zur Nachbarschaft passt und sich von allein finanziell trägt.