(Antrag, Antworten)
FRAGEN und ANTWORTEN
Wir haben eine dauerhafte Genehmigung vom Studierendenwerk West:Brandenburg für die Anlage des Gartens, da die Fläche auch zum Grundstück des Wohnheimes gehört und wir das Projekt ja zusammen mit dem Studierendenwerk umsetzen.
Wie viele Beete es geben wird und in welcher Form diese bewirtschaftet werden, hängt von den Teilnehmenden und deren Wünschen ab. Wir wollen sie dazu anregen die Beete gemeinschaftlich zu nutzen und haben auch Vorschläge, wie ein Kräuterbeet und Insektenbeet für das gesamte Wohnheim, letztendlich wollen wir die Mitwirkenden aber selbst entscheiden lassen, welche Form für sie am besten passt.
Damit die Beete trotz hoher Fluktation im Wohnheim nicht vergessen werden, werden der Residenceworker und die Tutor*innen regelmäßig Veranstaltungen, wie beispielsweise Anpflanzaktionen im Frühjahr, stattfinden lassen und das Studierendenwerk in E-Mails immer zum Semesterstart informieren, sodass auch neu eingezogene Bewohner*innen darüber Bescheid wissen. Außerdem hängen wir noch ein Plakat im Schaukasten des Wohnheims auf und wollen auch im Garten ein Schild mit Infos und QR Code zur Gruppe aufstellen.
Wie offen ist der Garten? Kann die Nachbarschaft auch mitmachen?
Zu deiner Frage können wir sagen, dass der Garten jetzt während der Erstellung erstmal nur für die Studierenden des Wohnheims Forststraße geplant ist, da wir einige Förderungen haben die sich besonders auf Projekte für Studierende fokussieren.
Eine Ausweitung der Nutzung ist, von unserer Seite aus, langfristig gesehen erwünscht. Da der Garten allerdings auf dem Gelände des Studierendenwerks West:Brandenburgs ist, müssen wir das noch abklären
Wir möchten gemeinsam mit den Studierenden des Wohnheims in der Forststraße in
Potsdam einen Gemeinschaftsgarten auf dem Gelände anlegen. Der Garten soll von den
Bewohner*innen gemeinschaftlich genutzt und gepflegt werden sowie allen als
Aufenthaltsort offen stehen. Fachlich unterstützt uns dabei Alexa Junge, die umfassende
Erfahrung in Gemeinschaftsgärten und Permakultur einbringt und bereits bei einer ersten
Besichtigung verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten mit uns erarbeitet hat.
Über die Tutorinnen des Wohnheims wurde bereits das Interesse der Bewohnerinnen
abgefragt – mit sehr positiver Resonanz. Als nächstes laden wir über die WhatsApp-Gruppe
des Wohnheims sowie den E-Mail-Verteiler des Studierendenwerks zu einem
Planungstreffen ein. Dort stellt Alexa Junge verschiedene Gartengestaltungen vor und gibt
Input zu Permakultur und nachhaltigem Gartenbau. Auf dieser Basis entsteht ein
gemeinsamer Plan für Beete, Bepflanzung und weitere Gestaltungselemente.
Anschließend beschaffen wir die benötigten Materialien wie Erde, Saatgut, Holz und
vorzugsweise recycelte Baustoffe.
Die praktische Umsetzung erfolgt im Rahmen eines Arbeitseinsatzes zwischen Februar und
April 2026. Die genauen Termine werden bei den Planungstreffen gemeinsam festgelegt,
damit möglichst viele Bewohner*innen teilnehmen können. Ziel ist es, den Garten so
vorzubereiten, dass direkt im Anschluss die Bepflanzung starten kann.
Nach Fertigstellung wird der Garten an den Residenceworker des Studierendenwerks sowie
die beteiligten Tutorinnen übergeben, damit langfristig eine gute Betreuung gesichert ist.
Zusätzlich informieren Plakate, regelmäßige E-Mails und ein Beitrag auf der Website der
Bürgerstiftung Potsdam über das Projekt und Möglichkeiten zum Mitmachen. Für die
zukünftige Vernetzung der Gärtnerinnen wird eine Messenger-Gruppe eingerichtet, die über
QR-Codes im Garten und online erreichbar ist.
Kooperationspartner*innen
Studierendenwerk West:Brandenburg
Facetten der Kulturarbeit e. V. (Träger)
Alexa Junge
> Expertise beim Anlegen von (Gemeinschafts-)gärten
Potsdamer Bürgerstiftung & freiGarten im freiLand (CULTUS UG)
Art Department Studio Babelsberg GmbH
Förder*innen
Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Potsdam
Studierendenrat des Fachbereichs Stadt Bau Kultur (Stura) der Fachhochschule Potsdam
Stiftung Anstiftung (Materialförderung)
ProPotsdam GmbH (Sponsoring)