Berlin: DiskoGarten entsteht auf DiskoBabel Fläche

(Besuch, ANtrag, ANtworten)

Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
und weitere Fördermittel zu beantragen.diskoGARTEN
Projektbeschreibung:
Disko Garten
Auf dem Gelände des diskoBABEL e.V. (Lilli-Henoch-Straße 10, 10405 Berlin) soll ein grünes
Paradies entstehen. Auf dem hinteren Teil der Fläche stehen über 500qm zur Gestaltung eines
Gemeinschaftsgartens und Treffpunktes zur Verfügung.
diskoBABEL e.V:
“Im Verein finden sich Menschen zusammen, die ihre Erfahrung, ihr Können und ihre
Lebensenergie der Schaffung von Dingen widmen wollen, die im Zusammenhang mit kooperativer
Kultur stehen“. (Quelle: http://www.diskobabel.de/)
Das Team zum Aufbau des Gemeinschaftsgartens setzt sich aus Gartenbegeisterten,
Handwerkenden, studierenden Landschaftsarchitektinnen, wie Kunstschaffenden zusammen.
Wobei ein Kernteam die planende Grundstruktur bildet und sich für verschiedene Aktionen durch
freiwillige Beteiligte erweitert.
Wir sehen vor, den Garten in verschiedenen Phasen aufzubauen. In der ersten Phase erzielen wir,
in einer Beetbau Aktion Ende Mai, 10 Hochbeete zu bauen, zu bepflanzen und einen
Wurmkompost zu etablieren. Im Herbst/Winter nutzen wir die Zeit, um weitere Strukturen zu bauen
und weitere Fördermittel zu beantragen.
Grundprinzip der sozialen Struktur
Alle sind willkommen, können den Raum genießen und sich einbringen. Die Vision und
Umsetzung des Gartendesigns sind partizipative Gestaltungsprozesse. Mitgärtnernde werden
Mitglied des Vereins und zahlen einen kleinen finanziellen Beitrag, damit sich der Garten dauerhaft
finanzieren kann. Im Garten können Mitmenschen eine Beetpatenschaft abschließen und sich an
Gemeinschaftsbeeten beteiligen. Einzelne Projekte und Aufgaben werden in AGs eingeteilt.
Vernetzung
Durch regelmäßige Treffen, Veranstaltungen und Netzwerkarbeit wollen wir den Garten in der
Umgebung bekannt machen. Ideen für Veranstaltungen sind regelmäßige Garten Cafes, sowie
Workshops zu Umwelt-, Kunst- und Kulturthemen.
Durch die Aktivierung der Fläche wollen wir den Garten zu einem Lebensraum und Biotoptrittstein
für Tiere und Pflanzen heranwachsen, wie auch die soziale Begegnungen zwischen
Anwohnenden, Vereinsmitgliedern, Besuchenden und Friends aufblühen lassen

  • Wie groß ist die Gruppe, die den Garten plant und gärtnern möchte? Wie groß ist die Kerngruppe?
    • Das Kernteam besteht aus Sarah und Verena und geplant sind zwei weitere Leute, die Interesse angemeldet haben. Gegärtnert wird von weiteren Vereinsmitgliedern und Interessierten, die an den im Voraus angekündigten Gartentagen partizipieren möchten oder sich mit der Zeit auch selbstständig organisieren. Genaue Ablaufprozesse und Regelungen sollen gemeinsam entwickelt werden. 
  • Wie macht ihr Öffentlichkeitsarbeit für den Garten? Wo und wie erfährt die Nachbarschaft davon?
    • Wir möchten online auf unterschiedlichen Kanälen präsent sein, beispielsweise: in Gärtner-/Permakultur- Telegram-Gruppen, nebenan.de, und auch vereinsintern.
    • Die Nachbarschaft soll durch Flyer oder Plakate im Stadtteilzentrum Mühlenkiez Prenzlauer Berg, in der Heinrich-Böll-Bibliothek und anderen Nachbarschaftsinitiativen in Pankow eingeladen werden den Garten zu besuchen und/ oder sich zu beteiligen.
    • Des Weiteren möchten wir uns mit anderen Gärten vernetzen.
  • Ihr wollt ja einen interkulturellen Garten aufbauen. Auf welchen Wegen nehmt ihr Kontakt zu Migrant*innen und geflüchteten auf?
    • Um den Garten interkulturell zu gestalten, möchten wir mit dem „Interkulturellen Haus Pankow“ und „Migra Up“ Kontakt aufnehmen. Dadurch hoffen wir, einen Ort für interkulturelle Begegnung, Nutzung und Vernetzung in Zusammenarbeit aufbauen zu können. 
  • Gibt es ein Schild an eurem Gelände zum Garten, wie man mitmachen kann, an wen man sich wenden kann?
    • Eine Beschilderung ist in Planung. Am Eingang zum Gelände sollen Infos, geplante Veranstaltungen und Kontaktdaten zum Garten aushängen und am Eingang zum Garten selbst (der sich weiter hinten auf dem Gelände befindet) ein größeres Schild den Bereich anzeigen. 
  • Wie groß ist die Fläche, auf der ihr gärtnern wollt?
    • Die Fläche, die uns zur Verfügung steht, beträgt etwa 500 qm. Dieses Jahr wollen wir  10 Paletten-Hochbeeten und gegebenenfalls den Bau von einzelnen Sitzgelegenheiten umsetzen.
  • Wie groß sollen die Hochbeete werden? Wer baut diese?
    • Wir möchten mit 10 Wicking-Hochbeeten (auf Paletten 120 x 80 cm)  starten. 
    • Gebaut werden diese in einer Beetbauaktion Ende Mai mit der Kerngruppe, Vereinsmitgliedern und Freiwilligen. Wir planen Gartentreffs um Leute mit einzubeziehen und wollen so die Gartengruppe Schritt für Schritt erweitern. 
  • Wo bringt ihr die Gartenwerkzeuge unter, bis der Geräteschuppen gebaut ist?
    • Es gibt auf dem Gelände Container, die dafür vorübergehend genutzt werden können. 
  • Wie/mit welchem Wasser werden die IBC-Tank gefüllt? (Habt ihr einen Wasseranschluss?)
    • Wir haben einen Wasseranschluss an der Straße, durch welchen die IBC- Tanks befüllt werden können und der Bau eines Brunnens bis August ist vom Verein in Planung.
  • Wozu braucht ihr einen Teppich für die Beete?
    • Wir wollen sogenannte Wicking Beds bauen, die eine verstärkte Wasserspeicherkapazität haben und so besser mit der Trockenheit im Sommer zurechtkommen und weniger gewässert werden müssen. Dies wird unter anderem durch Teppich-Einlage abgedichtet. 
  • Ihr wollt die Materialien ja an unterschiedlichen Stellen besorgen, auf welcher Kalkulationsgrundlage beruhen die Zahlen?
    • Die Zahlen beruhen auf Internetrecherche bei Materialmaffia, Kleinanzeigen, den örtlichen Kompostieranlagen und verschiedenen Baumärkten. 

Das DiskoBabel Gelände ist ein „wildes“ Gelände mit Bars, Clubs, nicht legaler Sauna, Kinderzirkus, Graffiti-Ort, Skater-Fläche, ein Schweißkollektiv zieht hin. Bekannt ist es für Parties und den Kinderzirkus.
Es gab inzwischen eine erste Infoveranstaltung, bei der ein paar Interessierte gewonnen werden konnten.

Gelder für eine Brunnenbohrung haben sie eingeworben, Brunnen muss tief werden, zweite Schicht Grundwasser, wegen Verseuchung weiter oben.

Der Vorstand arbeitet im Kultursenat, ist bei Urbane Praxis dabei und bestens vernetzt