Besuch
Gibt es seit 9 Jahren, im Zusammenhan mit Sozialer Stadt entstanden, ist auch noch immer Soziale Stadt Gebiet.
Gepachtet nahc wie vor privat von einer Lokalpolitikerin, die das Geld von der Kommune zurück bekommt.
Die Gärtner*innen zahlen pro Jahr je nach Parzellengröße, eine kleine kostet 10 Eure.
Es sind ca. 76 Parzellen derzeit, oft ist aber dort mehr als 1 Person tätig. Manche sind schon von Anfang an dabei und wollen jetzt im Garten bleiben und die Sonne genießen, aber gärtnern nicht mehr unbedingt. Es gibt auch Fluktuation, ca 7 Leute pro Saison wechseln, die immer vorhandene Warteliste kann immer abgearbeitet werden. Parzellen werden halbiert oder auch geviertelt.
Es gibt keinen Träger, keine Versicherung, kein Konto o.ä.
Gemanagt wird der Garten von 2 Frauen, die eine hat den Garten gegründet, die andere war/ist Gärtnerin. Sie entscheiden alles, es gibt eine WhatsAppgruppe, aber nur die eine der beiden kann da drin schreiben, alle andern schicken ihr die Infos, die sie dann dort einträgt. Es gibt auch eine E-Mail Liste, um auch die zu erreichen, die nicht bei WhatsApp sind und Aushänge im Garten.
Zunächst 1/4 der jetzigen Fläche, Kooperation mit benachbarter Moschee, waren hauptsächlich türkisch stämmige Gärtner*innen, dann wurde erweiteret und es kamen deutsch stämmige Menschen dazu, dann wurde erweiteret und Parzellen mehr gemischt.
Alle sind aufgerufen, sich an bestimmten Gemeinschaftsarbeiten zu beteiligen, die Orga-Frauen sind dabei sehr froh, dass nie alle kommen, da die Koordination von 80 Leuten sehr aufwendig ist.
Die Parzellen sind individuell, es gibt ein Gerätehaus, aus der Erfahrung, dass dieses sich sehr aufheizt und die Stiele immer aufbrechen, haben sie eine offene Überdachung rangebaut und die Geräte dort untergebracht.
es gibt ein Beet für eine Aktion mit einer Schule, gemeinsam sind viele Komposte und das Wasser. Zunächst gab es IBCs, die von der freiwilligen Feuerwehr aufgefüllt wurde, dann hat die Stadt Leitungen gelegt und sie ernten Regenwasser von einem benachbarten Gebäude (arbeiten mit Gefälle und einer Kaskade von Tonnen).
Klo gibt es nicht, bei Veranstaltungen kann das Klo in der Moschee genutzt werden.
Gibt keinen gemeinsamen Gartentag
Gießvertretung: meinsten durch direkte Nachbarn, gibt aber auch Flaggen
Ein Mann ist selbsternannter Hausmeister und darf im Gegenzug als einziger eine wilde Parzelle haben, mit Aufbauten die über kniehoch sind (was sonst die Regel ist).
Müllsammeltag: sie sind dabei (was zu meinem Besuch)
In der Gemeinde ist der Garten noch immer nicht ganz bekannt, gibt immer Menschen, die beim Vorbeigehen Fragen haben.
In der Mitte: großer Tisch, Saatguttauschregal, eigentlich überdacht, muss neu mit Schilf belegt werden, Schilf wächst vor Ort um den Garten rum.
Garten läuft!
Fläche: ex Erdbeerfeld, soll irgendwann bebaut werden.
zur Entstehungsgeschichte: https://www.soziale-stadt-taufkirchen.de/interkultureller-garten/