(Sachbericht)
Sechs Gärtner*innen haben im März in einer gemeinschaftlichen Aktion zusammen mit einer Gruppe
von circa zwanzig Mitgliedern der Jungen Ökologen zunächst sechs “Niedrig”-Beete und einen Weg
durch den Garten angelegt. Die Gruppe der Jungen Ökologen weilte an dem Wochenende für ihre
Bundesversammlung in Regensburg. Sie hatte Transition Regensburg ihre Hilfe bei der Umsetzung
eines anstehenden Projekts angeboten. So legten wir die Arbeiten zur Wiederbelebung des
Herzfleckgartens auf dieses Wochenende und luden die Jungen Ökologen dazu ein. Die Koordinierung
einer so großen Gruppe gestaltete sich am Ende leichter als gedacht. Es wurden Arbeitsgruppen
gebildet. Die anfängliche Aufteilung der helfenden Hände auf diese Arbeitsgruppen ging zügig
vonstatten und änderte sich im Laufe der Arbeiten je nach Bedarf selbstständig. Eine Arbeitsgruppe
war damit betraut die für den Bau der Beetumrandungen beschafften Paletten zu zerlegen. Die
Verwendung der Bretter aus gebrauchten Paletten anstatt der dafür ursprünglich vorgesehenen neu
gekauften Holzbretter aus dem Baumarkt ist ressourcenschonender. Zwar war das Zerlegen der
Paletten teilweise schweißtreibend, dennoch haben Paletten zwei Vorteile: Man spart sich zum einen
das Zersägen der Bretter, zum anderen enthalten Paletten bereits Holzklötze, die man wunderbar als
Eckverbindungen für die das Beet umrahmenden Bretter verwerten kann. Durch die Anschaffung
gebrauchter Paletten anstelle neuer Holzbretter konnte ein Teil der dafür veranschlagten Kosten
eingespart werden. Dieser aufgesparte Betrag wird im kommenden Frühjahr allerdings zur Erneuerung
einiger Umrandung benötigt. Witterung und Feuchtigkeit aus dem Boden haben dem Holz teilweise
stark zugesetzt. Je eine Arbeitsgruppe pro Beet schraubte die aus den Paletten herausgelösten Bretter
und Klötze zu den besagten Beetrahmen zusammen und befüllte diese anschließend mit der torffreien
BIO Hochbeet-Erde. Ein kleiner Teil der Erde wurde zurückbehalten, um im kommenden Frühjahr evtl.
ein zusätzliches Beet anzulegen oder abgesenkte Stellen in den bereits vorhandenen Beeten wieder
aufzufüllen. Eine weitere Arbeitsgruppe legte den Weg durch den Garten mit Holzhackschnitzeln aus.
Die dafür ursprünglich veranschlagte Menge von 250 Liter stellte sich im Laufe des Gartenjahres als
etwas zu wenig heraus, da die Hackschnitzel relativ schnell verwitterten und überwuchert wurden.
Nun ist die Überlegung, entweder mehr Hackschnitzel oder zusätzlich Stroh aufzubringen. Die dafür
benötigte Summe speist sich ebenfalls aus einer teilweisen Kosteneinsparung bei diesem Posten. Als
Abschluss der gemeinschaftlichen Aktion wurde in einem der Beete eine Blühmischung für Bienen,
Schmetterlinge und andere Insekten angesät.
In einer separaten Aktion im Mai wurde von fünf Gärtner*innen in den übrigen fünf Beeten gesät.
Dabei wurden die Beete thematisch aufgeteilt: Wildblumen, Kräuter, Blattgemüse, Färberpflanzen,
Gemischtes inkl. Walderdbeeren. Dabei wurde beschlossen, dass alle Beete gemeinschaftlich gepflegt
werden. So einigte man sich darauf, dass grundsätzlich montags, mittwochs und samstags gegossen
wird oder nach Bedarf.